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FFC Renshausen setzt sich in Spitzengruppe fest

Fußball-Frauen-Landesliga FFC Renshausen setzt sich in Spitzengruppe fest

Sehr torreich verliefen die Partien der Eichsfelder Mannschaften am 6. Spieltag in der Frauen-Fußball-Landesliga. Während sich der FFC Renshausen durch einen klaren 5:0 (3:0)-Sieg gegen den FC Eintracht Northeim weiter in der Spitzengruppe der Tabelle positionierte, musste sich der allerdings stark ersatzgeschwächte SV Germania Breitenberg dem Tabellenführer SV Upen mit 0:9 (0:4) geschlagen geben.

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Gekonnte Ballführung: Renshausens Lisa Schwerthelm (li.)  versucht an der Northeimerin Vivian Wagenführ vorbeizukommen.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. FFC Renshausen – FC Eintracht Northeim 5:0 (3:0). Die Gastgeberinnen bleiben Spitzenreiter SV Upen durch ihren souveränen Erfolg gegen Aufsteiger Northeim weiter auf den Fersen. Bei konsequenterer Abschlussarbeit hätte der Sieg der Renshäuserinnen noch deutlicher ausfallen können. „Die Chancenverwertung war auch in den letzten Spielen immer wieder unser Problem. Auch heute hätten wir wieder zwei oder drei Tore mehr machen können. Insgesamt bin ich aber mit unserer Leistung sehr zufrieden“, meinte FFC-Trainer Wendelin Biermann.

Das Spiel kannte von Anfang an nur eine Richtung, nämlich die Richtung Northeimer Gehäuse. Nachdem Deborah Meyer in der vierten Minute noch knapp gescheitert war, sorgte Charlotte Schröer 180 Sekunden später für den ersten Renshäuser Treffer. Aus spitzem Winkel überraschte sie Northeims Torfrau Paula Monecke und traf zur frühen Führung.  Speziell, wenn die Gastgeberinnen mit Tempo aus dem Mittelfeld kamen, hatten die Gäste riesige Probleme und konnten sich einzig bei ihrer Torfrau bedanken, dass es auch nach 20 Minuten nur 0:1 aus ihrer Sicht stand, denn Monecke zeigte sich bei Schüssen von Lisa Schwerthelm (12.) und Sandra Vollbrecht (14.) sowie bei einem Kopfball von Renshausens  Kapitänin Lalé Jung (16.) auf dem Posten.

Gegen den Kopfball von Katharina Heuerding, die nach einer Schwerthelm-Ecke völlig frei zum 2:0 traf (21.), war jedoch Northeims tapfere Torhüterin chancenlos. Auch zum 3:0 gab Lisa Schwerthelm die Vorlage: Ihre Flanke spitzelte die aus dem Mittelfeld in die Spitze gestoßene Deborah Meyer zum 3:0-Pausenstand in die Maschen (37.).

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Renshäuserinnen die Partie, waren vor allem im Mittelfeld spielerisch und läuferisch klar besser. Die erst 16-jährige Julia Deppe, eine der besten Spielerinnen auf dem Platz, scheiterte nach tollem Solo zwar zunächst (48.), traf eine Minute später dann jedoch mit einem Schuss unter die Latte zum 4:0 – es war bereits Deppes fünfter Treffer im sechsten Spiel.  Beim 5:0 durch einen direkt verwandelten Schwerthelm-Freistoß half dann Northeims Keeperin Monecke kräftig mit, ließ den zentral geschossenen Ball durch die Hände ins Netz rutschen (66.).

Dana Morick verbrachte hingegen einen entspannten Vormittag. Renshausens Torfrau musste lediglich bei einem Freistoß (63.) Schuss von Sina Stelter (86.) eingreifen, zeigte sich aber sicher. Zuvor hätten Sandra Vollbrecht (69.), die eingewechselte Marie-Christin Gonzalez-Diessl (73.) und Lalé Jung (80.) noch etwas für das Renshäuser Torverhältnis tun können.

Renshausen: Morick – Heuerding, Huxhold, Breitenbach (66. Dix) – C. Schröer (61. Rink), F. Gonzalez-Diessl, Breitenbach, Deppe (71. M. Gonzalez-Diessl), Jung – Vollbrecht, Schwerthelm. – Tore: 1:0 Schröer (7.), aus spitzem Winkel; 2:0 Heuerding (21.), per Kopf; 3:0 Meyer (37.), spitzelt Schwerthelm-Flanke über die Linie; 4:0 Deppe (49.), Schuss unter die Latte; 5:0 Schwerthelm (66.), per Freistoß.

SV Upen – SV Germania Breitenberg 9:0 (4:0). Absolut chancenlos waren die Eichsfelderinnen, die auf vier Stammkräfte verzichten mussten, beim Tabellenführer. „Wir wussten vorher, dass das kein Gegner ist, wo wir punkten müssen“, sagte Breitenbergs Trainer Frank Grube. Kleiner Trost für Breitenbergs Coach: In den letzten 15 Minuten blieb seine Elf ohne Gegentor, auch, weil Breitenbergs Torfrau Sandra Wepel trotz der Flut starke Paraden zeigte und auch die Nachwuchsspielerin nen engagiert zu Werke gingen „Immerhin haben wir nicht zweistellig verloren“, konstatierte Grube.

SV Germania: Wepel – Hage, Stein, Risting – Busse, Duwald – Hunger, Busch, Füllgraf, Kemke – Trappe. – Tore: 1:0 (10.), 2:0 (21./FE), 3:0 (30.), 4:0 (37.), 5:0 (47.), 6:0 (48.), 7:0 (50.), 8:0 (62.), 9:0 (71.).

Von Christian Roeben

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