Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Feddern rettet schmeichelhaften Sparta-Punkt

Fußball-Bezirksliga Feddern rettet schmeichelhaften Sparta-Punkt

Um die fußballerische „Vorherrschaft in Göttingen“ sollte das Bezirksliga-Derby zwischen dem SCW und Sparta gehen. Beide Kontrahenten belauerten sich in einem taktisch geprägten Spiel. Das 1:1 (0:1)-Unentschieden ist für den Tabellendritten Sparta schmeichelhaft, denn die größeren Spielanteile und besseren Chancen besaß der nun fünftplatzierte SCW.

Voriger Artikel
SVG-K.o. in 90. Minute
Nächster Artikel
BW Bilshausen hadert mit Schiedsrichter

Luftkampf: Spartas Johannes Vogelsang (l.) und Alexander Reinhardt (r.) vom SCW.

Quelle: Theodoro da Silva

Weende. „Ich denke, dass ein Sieg verdient wäre. Trotzdem bin ich absolut zufrieden, weil meine Mannschaft sehr gut und diszipliniert gespielt hat“, sagte Weendes Trainer Marc Zimmermann. Die dreifache Punktausbeute hätten die Gastgeber ergattern können, wenn Patrick Feddern im Spartaner Tor nicht kurz vor Schluss gegen den eingewechselten Christian Wieland (89.) gerettet hätte. Aber bereits in den finalen 30 Minuten der Begegnung hätten die Platzherren durch Routinier Ansgar Luchte (66.) und Torjäger Christoph Blum (81.) in Führung gehen können. „Am Schluss haben wir wirklich Glück gehabt“, gestand auch Spartas Teammanager Wolf „Kalli“ Kallmeyer.

Stets mindestens einen Schritt schneller und mit hoher Laufbereitschaft versuchte der SCW über flache Steilpässe in die Spitze zu spielen. Teils probierten Jan-Simon Trenczek und Luchte ihre Angreifer sogar aus der eigenen Hälfte in Szene zu setzen. Torgelegenheiten waren aber trotz der besseren Spielanlage Mangelware für die Zimmermann-Elf. Zweimal gelang es die Gästeabwehr blitzartig zu überspielen, doch Christopher Bianco (12.) und Lukas Berger (15.) scheiterten am eigenen Unvermögen. Lediglich Lukas Eiffert (62.) war nach einem Überzahlspiel aus gut fünf Metern erfolgreich.

Dass Sparta die Partie über weite Strecken mit minimalem Aufwand und lediglich auf die eigene Zweikampfstärke fixiert, bestritt, war einem individuell genialen Moment des jungen Tobias Braczkowski (31.) geschuldet. Aus der Drehung verwandelte der 19-Jährige einen nur schwierig zu berechnenden Aufsetzer aus gut 16 Metern zur Führung. Ansonsten besaßen die Gäste von Trainer André Metenyszyn erstaunlich wenige Ideen im Spielaufbau. „Aufgrund der besseren ersten Hälfte und ein wenig Cleverness geht das Remis aber in Ordnung“, bemerkte Metenyszyn.
Braczkowski avancierte später zum Unglücksraben. Während sich zwei Zuschauer auf der Tribüne eine handfeste Schlägerei lieferten, prallte der Torschütze bei einem Zweikampf unglücklich aufs Schlüsselbein und wurde ins Krankenhaus gebracht.

SCW: Doods – Trenczek (59. Baumgartner), Luchte, Obermann, König – Berger, Scheffer – Eiffert, Neumann (46. Bauer), Bianco – Blum (86. Wieland). – Sparta: Feddern – Manssor, Schwarze, Vogelsang, Witschewatsch (67. Reinhardt) – Lorenz, Braczkowski (74. Huck) – Konrat, Stehl (64. Müller), Matezki – Weiß. – Tore: 0:1 Braczkowski (31.), 1:1 Eiffert (62.).

fab

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Noch mehr Fußball