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Franziska Huch ist durch und durch Nesselröderin

26 Tore: TSV-Spielerin trifft Franziska Huch ist durch und durch Nesselröderin

Ob mit dem rechten oder linken Fuß, manchmal auch mit dem Kopf: Momentan ist Franziska Huch einfach nicht zu stoppen. Woran das liegt, weiß sie selbst nicht, nur dass viel darüber gesprochen wird. Schon 26 Mal hat die Spielerin des TSV Nesselröden in der laufenden Fußball-Kreisliga-Saison das Runde im Eckigen versenkt und liegt damit im Rennen um den Torjägerinnenpokal des Tageblattes ganz vorne.

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Will ihrem Verein treu bleiben: Franziska Huch vom TSV Nesselröden.

Quelle: Walliser

Nesselröden. „Ich lege gar keinen großen Wert darauf, dass ich die Tore mache. Wichtig ist nur, dass sie jemand aus unserem Team macht“, sagt die 17-Jährige. Als hängende Spitze hat sie einen festen Platz im jungen Nesselröder Team, das zurzeit auf dem sechsten Rang liegt. „Es wäre toll, wenn wir am Ende auf dem vierten oder vielleicht sogar dritten Platz wären“, sagt Huch, die, seitdem sie vor zehn Jahren zum ersten Mal hinter den Ball trat, für den TSV auf Torejagd geht.

Vater und Mutter haben für den Verein gespielt und ihre kleine Schwester Daria ist bei den B-Juniorinnen aktiv, die Franziska im Übrigen trainiert. Nur Fußballspielen reicht der Nesselröderin nämlich nicht, sie will es anderen auch beibringen.

Vor zwei Jahren hat die Zwölftklässlerin des Duderstädter Eichsfeld-Gymnasiums daher einen Trainerschein gemacht. „Bei uns ist sehr viel los im Mädchenbereich“, sagt Huch. Noch drei, vier Jahre, dann werde sich die Jugendarbeit des TSV Nesselröden auszahlen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dann mit der Frauenmannschaft auch aufsteigen könnten.“

Dass sie in einigen Jahren noch für den TSV auf dem Platz stehe, sei selbstverständlich. „Für mich stellt sich die Frage nach einem Vereinswechsel gar nicht“, unterstreicht Huch. Angebote von anderen, höherklassigen Teams, die gab es schon im vergangenen Jahr, als sie mit einer Regionalauswahl auf die mexikanische und australische Fußballfrauen-Nationalmannschaft traf.

„Ich bin damals gerade 16 geworden, dass war schon ein richtiges Highlight“, erinnert sich die Nesselröderin an ihre Auftritte im Jahnstadion gerne zurück. Die beiden Nationalteams hatten 2011 ihre Lager während der Weltmeisterschaft in Göttingen aufgeschlagen. Bei einem Sichtungsturnier für die beiden Vorbereitungsspiele war die Eichsfelderin positiv aufgefallen und in die Regionalauswahl berufen worden.

Auch in der folgenden Zeit fiel sie äußerst positiv auf und steuerte 27 Treffer für einen sechsten Platz bei, mit dem der TSV Nesselröden die Kreisliga-Saison 2011/12 abschloss. Diese Marke hat die Schülerin in dieser Spielzeit nun fast schon zur Winterpause erreicht und könnte sie heute, sollte das Nachholspiel beim Tuspo Weser-Gimte stattfinden, vielleicht sogar noch knacken. „Ich denke, dass da für uns was drin ist“, meint Huch.

Trifft sie gegen Gimte, könnte sie ihren Vorsprung beim Tageblatt-Torjägerinnenpokal weiter ausbauen. Derzeit hat die Nesselröderin acht Treffer mehr als Verfolgerin Marie-Theres Kamp (18 Tore/FC Lindenberg-Adelebsen) auf ihrem Konto. Dahinter rangieren Miriam Wedemeyer (17/SVG Göttingen) und Annalena Hellmold (16/FC Mingerode). Ob Huch am Ende der Saison toremäßig immer noch ganz vorne steht? „Darüber denke ich nicht nach. Hauptsache, mein Team liegt am Ende weit vorne“, sagt die Nesselröderin.

Von Kristin Kunze

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