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Frauenfußball-Oberliga: Sparta Göttingen mit geschwächter Abwehr

„Wir müssen richtig zaubern“ Frauenfußball-Oberliga: Sparta Göttingen mit geschwächter Abwehr

Hinter den Göttinger Oberliga-Fußballerinnen liegen bittere Tage. Das eine Team verliert eine Abwehrspielerin zur ungünstigen Zeit, gewinnt die Partie aber dennoch. Das andere muss eine unerwartet hohe Auswärtsniederlage beim Tabellenführer verschmerzen.

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Schirmt den Ball ab: Spartas Lisa König (r.).

Quelle: Heller

Göttingen. Sparta – SC Völksen 3:1 (2:0). Bis zum 3:0 war die Welt am Greitweg in Ordnung. Dann kassierte der Tabellenzweite in der 80. Minute allerdings einen Foulelfmeter und Heike Böhme die rote Karte. Für Trainer Norbert Meyer ist der Ausfall mehr als ärgerlich. Morgen tritt seine Elf auswärts gegen den drittplatzierten TSV Limmer an, die – so Meyer – „offensivste Mannschaft“. Böhme war für die Partie gesetzt.

Nun bleibt nur noch eine gelernte Verteidigerin, um die Räume hinten dicht zu machen, denn der Kader ist ausgedünnt. Den Meistertitel haben Meyer und seine Elf aber noch nicht abgeschrieben. „Noch steht es 0:0“, sagt Meyer. „Wir müssen am Mittwoch richtig zaubern. Aber ich habe Vertrauen zu meiner Mannschaft, wir werden alles geben.“

Mit der Leistung gegen den Zehnten SC Völksen war der Coach zufrieden. Der Gegner habe „alles, was er hatte, hinten reingestellt“. Dennoch gelang es, über Weitschuss-Tore die Führung herauszuspielen. In der 25. Minute traf Franziska Papen aus 20 Metern zum 1:0. Malin Wilckens legte in der 33. Minute aus 14 Metern nach. Das 3:0 folgte in der 63. Minute durch Jennifer Rust aus 18 Metern.

ESV Fortuna Celle – ESV Rot-Weiß 6:1 (5:0). Die Göttingerinnen musten gegen den Spitzenreiter die erwartete Niederlage einstecken. Mit 1:6 fiel das Ergebnis jedoch, laut Trainer Hans-Werner Wehmeyer, eigentlich zwei Tore zu hoch aus. In der ersten Halbzeit, so der Coach, hätten zwei der Gegentreffer vermieden werden können. Aber: „Die haben uns überrannt.“ Drei Treffer fielen allein binnen zehn Minuten.

In der zweiten Hälfte agierten die Teams dagegen nach Ansicht Wehmeyers auf Augenhöhe. „Eigentlich hätten wir ein oder zwei Tore machen können“, so der Verantwortliche, der seinem Team den Rücken stärkt. Trotz des hohen Rückstandes habe die Elf den Kopf nicht hängen lassen, lobte er. Aktuell belegen die Rot-Weißen Platz sieben.

Wehmeyer hofft nun, dass seine Mannschaft am kommenden Sonntag daheim gegen den Tabellenletzten SV Gifhorn noch einmal an die Leistung aus der zweiten Hälfte des Celle-Spiels anknüpfen kann. Die Chance, einen Punkt zu holen, sei da.

Von Telse Wenzel

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