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Frauenfußball: Renshausen spielt gegen Hannover remis

Bezirksligist Bernshausen überrascht Sparta II Frauenfußball: Renshausen spielt gegen Hannover remis

Der FFC Renshausen muss in der Frauenfußball-Oberliga weiter auf seinen zweiten Saisonsieg warten. Gegen HSC Hannover stand die Mannschaft von Trainer Wendelin Biermann jedoch ganz knapp vor einem dreifachen Punktgewinn: Die Eichsfelderinnen führten auf eigenem Platz zur Halbzeit bereits mit 2:0, mussten sich am Ende jedoch mit einem Unentschieden begnügen.

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Voller Einsatz: Renshausens Lale-Banu Jung (links) trennt Hannovers Anja Große per Grätsche vom Ball.

Quelle: Schauenberg

Eichsfeld. In der Bezirksliga trotzte der SV Bernshausen Spitzenreiter Sparta Göttingen II einen Zähler ab. Der SV Germania Breitenberg unterlag der SG Lauenberg/Dassensen mit 0:1, und der FC Lindau trennte sich von der SVG Göttingen II torlos.

Oberliga

FFC Renshausen – HSC Hannover 2:2 (2:0).  Auch wenn es nach 2:0-Pausenführung am Ende nur zum Remis reichte – Renshausens Trainer Wendelin Biermann war mit der Leistung seiner Mannschaft mehr als zufrieden. „Ich bin total stolz und begeistert. Es ist für uns eigentlich fast unmöglich, gegen so starke Mannschaften Punkte zu holen, das ist für mich eine Sensation“, jubelte Biermann.

Charlotte Schröer (13.) und Linda Schwerthelm (41.) hatten den FC in Front geschossen, kurz nach der Pause wäre sogar das 3:0 möglich gewesen, doch Schwerthelm, die bereits die Torfrau ausgespielt hatte, verzog diesmal. 

Die Gäste aus der Landeshauptstadt glichen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Janka Keffel  aus (58.), Janine Hofmeister markierte zehn Minuten später den Endstand.

„Meine Spielerinnen haben alles gegeben und sind richtig viel gelaufen. Hätte das Spiel noch zehn Minuten länger gedauert, hätten wir fünf Krankenwagen gebraucht“, zog Biermann verbal den Hut vor dem Engagement seines Teams.

FFC: Morick – Heuerding – Jung, Voss, Rink – Schröer (78. Dix), Keufner (78. F. Gonzalez-Diessl), Deppe, Vollbrecht, Meyer (89. Flucke) – Schwerthelm.

Tore: 1:0 Schröer (13.), 2:0 Schwerthelm (41.), 2:1 Keffel (58., FE), 2:2 Hofmeister (68.).

Bezirksliga

Sparta Göttingen II – SV Bernshausen 0:0. Auch ohne ihren kompletten etatmäßigen Abwehrverbund stand bei den Eichsfelderinnen am Ende die Null.

Die Gastgeberinnen, die mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle anführen, hatten auf Kunstrasen zwar die größeren Spielanteile und auch mehr Torgelegenheiten, doch Bernshausen hielt mit viel Kampf und Leidenschaft dagegen, hatte auch etwas Glück und eine sehr gute Annabel Ulbrich zwischen den Pfosten.

Das SV-Trainerduo Torsten Keil/Bianca Klennert sprach der Mannschaft „ein dickes Lob“ für ihren enormen Einsatzwillen aus: „Wir sind verdammt stolz auf diese Leistung.“

SVB: Ulbrich – Reimers, Henkel, Schulz (65. Schminke), Schneemann, Knöchelmann, Jung, Goldmann, Klennert, Müller, Polenz-Keil (80. Mock).

SG Lauenberg/Dassensen – SV Germania Breitenberg 1:0 (0:0). Enttäuscht zeigte sich Breitenbergs Trainer Uwe Wendorf, der Frank Grube vertrat, nach der Niederlage: „Der Sieg für die SG war verdient. Wir haben eines unserer schlechtesten Saisonspiele gemacht.“

Die Breitenbergerinnen schossen in 90 Minuten nur zweimal auf das gegnerische Tor. „Bei uns hatten nur zwei Spielerinnen Normalform“„ berichtete Wendorf. Lediglich Germania-Libera Jennifer Uhde spielte laut Wendorf „richtig stark“.

SV Germania: Wepel – Uhde – Risting, Stange – Hunger, Busse – Stein, Busch, Nolte (13. Hallmich), Ahlborn – Trappe.

Tor: 1:0 Barbosa (47.).

FC Lindau – SVG Göttingen II 0:0.   Gegen den Siebten aus Göttingen hatte sich Lindaus Trainer Harald Engelhardt mehr erhofft. „Ich hatte damit gerechnet, dass wir gewinnen. Jetzt wird es nach unten hin langsam eng.“

In einem laut Engelhardt „sehr zerfahrenen Spiel“ hatte das Auswärtsteam in den ersten 45 Minuten ein leichtes Übergewicht, ehe die Gastgeberinnen in Hälfte zwei stärker aufkamen. „Insgesamt geht das Ergebnis so in Ordnung“, befand Engelhardt abschließend. 

Lindau: Heidelberg – C. Heine, Voss, Drewa, Brodhun, Pollmeier, (52. Macke) Pöhlmann, Koch, J. Heine, Wiegräfe, Hahn (57. Ahlborn).

Von Christian Roeben

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