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Frauenfußball: Sparta Göttingen gewinnt 2:1 gegen Hastenbeck

Oberliga Frauenfußball: Sparta Göttingen gewinnt 2:1 gegen Hastenbeck

In der Frauenfußball-Oberliga hat Sparta den Abstiegskandidaten SV Hastenbeck mit 2:1 bezwungen und die Tabellenführung behauptet. Der stark ersatzgeschwächte Aufsteiger ESV Rot-Weiß kämpfte zwar beherzt, musste sich Gastgeber SG Jesteburg/Bendestorf aber 1:4 geschlagen geben.

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Zweikampfstark: Spartas Francesca Papen (links) im Kopfballduell mit der Hastenbeckerin Yvonne Harms.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Sparta – SV Hastenbeck 2:1 (2:0). Weil Sparta etliche Torchancen ausließ, mussten Trainer Norbert Meyer und die 70 Zuschauer am Greitweg bis zum Schluss um den Sieg bangen. „Wir haben – wie so oft – die Tore nicht gemacht. Wenn das so weiter geht, brauche ich bald einen Herzschrittmacher“, stöhnte Meyer.

Überlegen war der Spitzenreiter von der ersten Minute an. Zwar mussten die Rot-Weißen fast zehn Minuten bis zur ersten Chance warten, sie führte aber prompt zur Führung: Malin Wilckens nutze ihren Freiraum auf dem rechten Flügel, umkurvte eine Gegenspielerin und legte auf Sarah Landinghoff-Schmidt zurück, die von der Strafraumgrenze vollstreckte.

Die Chance zum 2:0 hatte zehn Minuten später Inga Große auf dem Fuß. Hastenbecks Torfrau griff an einer Jühne-Ecke vorbei, aber Große traf den Volley nicht richtig (19.). Kurz nachdem Spartas Schlussfrau Nina Hall Hastenbecks einzige Torchance der ersten Hälfte vereitelt hatte (21.), folgte das 2:0: Jennifer Rusts Vollspannschuss aus 20 Metern unter die Latte war nichts entgegenzusetzen.

Dass Hastenbeck nicht zum Zuge kam, lag auch an der starken Sparta-Libera Sarah Wohltmann. Für den akustischen Höhepunkt der ersten Hälfte sorgte auf der Gegenseite Rust mit einem dröhnenden Lattenknaller.

„Immerhin haben wir uns viele Chancen herausgespielt“

Auch im zweiten Durchgang war Sparta tonangebend, doch Hastenbeck kam besser ins Spiel. „Wir sind engagierter und mit mehr Selbstvertrauen aufgetreten“, analysierte Gästetrainerin Sabine Thimm. „Dafür, dass wir uns im Abstiegskampf befinden, haben wir uns beim Tabellenführer gut präsentiert.“

Ihr Team kam gar zum Anschlusstreffer, als ein Eckball durch den Fünfmeterraum segelte und Franziska Papen das Leder im Kopfballduell über die eigene Linie lenkte (49.). Wenig später verpasste Große es, die Zwei-Tore-Führung wieder herzustellen, als sie zunächst einen Volleyschuss, danach einen Kopfball über den Querbalken setzte.

Vor allem in den Schlussminuten erarbeitete sich Sparta eine Chance nach der anderen. Die Vorentscheidung wollte aber nicht fallen.

„Immerhin haben wir uns viele Chancen herausgespielt“, betonte Meyer, der vor allem das „Spiel über die Außen“ lobte. Die magere Chancenauswertung nahm er letztlich mit breitem Grinsen hin: „Die Spielerinnen wollten mich wohl ärgern“, vermutete er.

Sparta: Hall – Wohltmann – Jühne, Böhme, Niederhofer, Landinghoff-Schmidt – Reinecke, Papen (68. Wrisberg) – Rust, Wilckens, Große.

Tore: 1:0 Landinghoff-Schmidt (9.), 2:0 Rust (23.), 2:1 Papen (49./ET).

SG Jesteburg/Bendestorf – ESV Rot-Weiß 4:1 (1:0). „Dafür dass wir auf sechs Stammspielerinnen verzichten mussten, eine Feldspielerin im Tor stand und wir auf eine B-Jugendliche und Spielerinnen aus der Zweiten zurückgreifen mussten, haben wir uns gut geschlagen“, befand ESV-Trainer Hans-Werner Wehmeyer.

Seine Elf habe die Partie lange offen gestaltet, sei gleichwertig, zeitweise sogar überlegen gewesen. Den 0:1-Rückstand egalisierte Diekgerdes 30 Minuten vor dem Ende. Dann aber fingen sich die Gäste zwei Kontertore, und das Match war entschieden. „Nach viereinhalb Monaten Winterpause und angesichts der dünnen Spielerdecke fehlte einfach die Kraft, um die Niederlage noch abzuwenden, die um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist“, sagte Wehmeyer

Tore: 1:0 Jagusch (33.), 1:1 Diekgerdes (60.), 2:1 Cohrs (62.), 3:1 Papist (77.), 4:1 Jagusch (79.).

th/mig

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