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Fulhams Torhüter Max Oberschmidt auf dem Weg zum Profi

Statt FC Bayern lieber in die Innenstadt Londons Fulhams Torhüter Max Oberschmidt auf dem Weg zum Profi

„Es ist richtig schön, wieder nach Hause zurückzukehren“, sagt der Torwart des FC Fulham, Max Oberschmidt. Der gebürtige Deutsche wechselte vor zwei Jahren vom FC Energie Cottbus in die englische Hauptstadt.

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Bei seinen Teamkameraden als Übersetzer gefragt: Max Oberschmidt.

Quelle: CR

Göttingen.  „Die Neugier hat mich hingetrieben“, verrät der 17-Jährige, dem der gewagte Schritt leicht gefallen sei: „Meine Teamkollegen haben mich super aufgenommen“, berichtet er.

Nach Deutschland kommt Oberschmidt etwa dreimal jährlich zurück – vor allem, um seine Familie zu besuchen. Und natürlich auch, wenn der  Spielplan es – wie im aktuellen Fall – von ihm verlangt: „Zum Turnier nach Göttingen sind wir schon gekommen, um zu gewinnen“, sagt der 1,86 Meter große Torhüter. Oberschmidt wirkt nicht arrogant, sondern motiviert, wenn er spricht, seine Ziele nicht utopisch, sondern optimistisch.

In der Lokhalle war der Keeper nicht nur von der mannschaftlichen Geschlossenheit seiner Vorderleute angetan (gleich zwölf Spieler trugen sich während der Vorrunde in die Torschützenliste ein und sorgten damit für den Turnierrekord), sondern auch von den Turnierbedingungen: „Organisation, Struktur und Kulisse sind einfach überragend“, schwärmt Oberschmidt. Für den FC Fulham dient der Sparkasse & VGH-Cup zugleich als Vorbereitung auf die vierte Runde des FA Youth Cup: Bereits am kommenden Donnerstag geht es bei dem Turnier für U-18-Mannschaften zum Londoner Stadtderby beim FC Arsenal. „Auch dort sind wir natürlich motiviert, alles zu geben, um zu gewinnen“, so Oberschmidt.

Beim Sparkasse & VGH-Cup ist der gebürtige Eisenhüttenstädter natürlich erste Anlaufstelle für viele Teamkameraden. „Max ist uns bei diesem Turnier eine enorm große Hilfe – nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz“, verdeutlicht Fulhams Verteidiger Stephen Arthurworrey. Stürmer George Williams lacht, als er hinzufügt: „Oft übersetzt er für uns und hilft uns vor allem, das richtige Essen auszuwählen.“

Interesse an der neuen Sprache und Kultur

Kommunikation und Verständigung spielen laut Oberschmidt, der die Sportschule in Frankfurt an der Oder besucht hat, eine Schlüsselrolle bei einem Wechsel ins Ausland:  „Wenn man in ein fremdes Land  zieht, sollte man Interesse an der neuen Sprache und Kultur mitbringen“, verdeutlicht er. Er selbst bereut seine Entscheidung keineswegs. „Wir haben hervorragende Trainings- und Spielbedingungen“, nennt er zwei wesentliche Argumente. Und dass, wie Oberschmidt hinzufügt, auch der „Kraftraum super Qualität“ hat, sieht man dem robusten und 87 Kilogramm schweren Torhüter an.

Der Hauptgrund für seinen Wechsel zum FC Fulham, für welchen er gar ein Angebot des FC Bayern München abgelehnt hat, bestand darin, dass er in England die besten Chancen sah, seinen Traum von einer Profikarriere zu verwirklichen. „Profi zu werden, ist überall auf der Welt hart“, sagt er heute. „Aber ich denke, ich bin auf einem ganz guten Weg.“

Von Timo Holloway

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