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Fußball-Bezirksliga: Göttinger Teams wollen endlich wieder spielen

Angst vor Termindruck Fußball-Bezirksliga: Göttinger Teams wollen endlich wieder spielen

Jörg Lohse, Fußball-Abteilungsleiter des SC Hainberg, wird allmählich Angst und Bange: „Unsere Bezirksliga-Mannschaft hat erst 16 Spiele absolviert, so wenige wie keine andere. Das heißt, bis Mitte Juni müssen wir noch 18-mal ran. Das wird unglaublich eng.“

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Endlich wieder Fußball spielen: Der SC Hainberg um Erik Parusel (links gegen Grones Daniel Huck) freut sich auf das Match gegen Denkershausen.

Quelle: SPF

Göttingen. Deshalb hoffen die Hainberger inständig, dass sie nach fast fünf Monaten Punktspiel-Pause am Sonntag auf dem empfindlichen und arg beanspruchten Platz auf den Zietenterrassen ihr Heimspiel gegen Denkershausen/Lagershausen austragen können. „Wir haben alle Jugendspiele abgesetzt, damit unsere Erste endlich wieder spielen kann“, erzählt Lohse .

Wie er sehnen sich auch die Verantwortlichen, Trainer und Spieler der Konkurrenten danach, dass die längste Winterpause der jüngeren Fußball-Geschichte am Sonntag um 15 Uhr zu Ende geht. „Wir haben gefühlte 30 Trainingseinheiten in den Knochen, aber keinen zusätzlichen Punkt auf dem Konto. Bei uns sind alle heiß, dass es wieder los geht“, sagt SCW-Trainer Marc Zimmermann . Er ist sicher, dass die Partie gegen Schlusslicht TSV Sudheim auf dem Weender Kunstrasenplatz stattfindet.

So optimistisch sind längst nicht alle Klubs. „Die Gandersheimer sagen schnell ab“, weiß Sparta-Vorsitzender Hansi Kulle und fürchtet, dass die Partie des Tabellenzweiten beim Sechsten erneut verschoben wird. Ebenso ungewiss ist die Platzsituation in Landolfshausen. „Die Chancen stehen 50:50“, teilt Coach Ingo Müller unmittelbar nach der Besichtigung am Freitag mit. „Wenn es irgendwie geht, wollen wir aber gegen Osterode spielen.“

Das möchte – trotz vier grippekranker Akteure – auch der TSV Bremke/Ischenrode, der beim TSV Wulften antreten muss. „Bei uns könnten wir spielen. Der Platz sieht gut aus“, sagt Trainer Ralf Stieg . „Grundsätzlich sollte der Verband aber darüber nachdenken, ob es so weiter geht. Eine 18er-Staffel ist einfach zu groß. Da sollte man flexibler sein und einige Mannschaften in Staffeln spielen lassen, in denen weniger Teams sind.“

Prognosen über den Ausgang der jeweiligen Partie wagt keiner der Göttinger Vereinsvertreter – nicht einmal Zimmermann, dessen viertplatzierter SCW gegen Sudheim klarer Favorit ist. „Nach der langen Pause geht es für  alle Mannschaften wieder bei null los“, ist Kulle überzeugt.

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