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Fußball-Bezirksliga: Sportliche Talfahrt des FC Grone hält an

Aus Spielern soll Team werden Fußball-Bezirksliga: Sportliche Talfahrt des FC Grone hält an

„Wir haben ein Problem, aber keine Krise“: Sven Galinsky, Teammanager des FC Grone, verwahrt sich dagegen, die Situation beim Fußball-Bezirksligisten zu dramatisieren – trotz der schlechten Testspielergebnisse und der 1:4-Pleite beim Schlusslicht Breitenberg. Abhilfe soll nun Teambuilding schaffen.

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1:4-Niederlage: Vitali Sidorenko (vorn) in Breitenberg.

Quelle: Schauenberg

Grone. Trainer Goran Andjelkovic hatte zuletzt die schlechte Trainingsbeteiligung und Motivation seiner Spieler kritisiert. „Ich trete auf der Stelle.“ Torjäger Özkan Beyazit, vor der Saison mit Ambitionen an den Rehbach gekommen, haut in dieselbe Kerbe. „Das ist alles sehr deprimierend.“

„Wir haben den Anspruch, oben mitzuspielen, und dann verlieren wir ein Freundschaftsspiel gegen einen Kreisligisten“, klagt Beyazit. „Die Spieler müssen umdenken, im Training Gas geben. Jeder muss sich hinterfragen, sonst werden wir zur Lachnummer.“ Seine Leistung stimme auch nicht, räumt er ein.

Der Kader ist nur noch 17 Mann stark, Jabril Jamal von Sparta war in der Winterpause der einzige namhafte Neuzugang. „Leistungsträger sind weg, junge Spieler sind lieber zu einem anderen Verein gegangen, und von den Nachrückern hat der eine oder andere Defizite“, sagt der FC-Vorsitzende Rainer Skibbe.

Mindestens Platz neun

Es bringe jetzt aber auch nichts, „finanziell loszugehen“. Ansprüche wie ein Platz unter den ersten drei Teams seien illusorisch, Platz neun soll es aber mindestens sein. Eins sei klar: „Einen Abstieg wird es nicht geben.“

Als Gegenmaßnahme müsse man nun „eine gewisse Gemeinschaft etablieren“, das sei die Vorgabe des Vorstands. „Es gilt, die Jungs zu motivieren und ihnen zu vermitteln: Wir stehen hinter euch“, so Skibbe. In einer Woche, nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub, ist eine Sitzung mit Vorstand, Trainern und alten Gronern wie Thomas Jahn anberaumt. Auch ein Trainingslager schwebt Skibbe vor.

„Wir müssen wie 05 zusammenrücken und aus wenigen Mitteln das Beste machen“, fordert Galinsky, der sich momentan zudem wegen der umstrittenen Absage des Spiels gegen den VfR Osterode rechtfertigen muss.

„Es gab Maulwurfshügel in einer Ecke des Spielfeldes. Aber darum ging es nicht“, sagt er. „Am Platz war nichts gemacht worden. Das war Bänderrissgefahr hoch zehn.“ Der Platzwart in Grone habe keine eigenen Gerätschaften, doch jetzt habe man sich unter anderem eine Walze geliehen.

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