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Fußball vor Ort Fußball: SV Göttingen verpasst gegen Germania Wolfenbüttel erste Aufstiegs-Chance
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Fußball: SV Göttingen verpasst gegen Germania Wolfenbüttel erste Aufstiegs-Chance
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00:21 17.05.2015
Zwei, die es nicht fassen können: Jannik Psotta (l.) und Ali Ismail raufen sich nach einer vergebenen Möglichkeit die Haare. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Schienen dem Gastgeber im Verlauf der zweiten Hälfte die Ideen auszugehen, erlebte das Publikum am Sandweg dann aber doch noch eine Schlussoffensive der SVG, und die hatte es in sich: Allein der eingewechselte Ali Ismail hätte den Tabellenführer an diesem Abend in die Oberliga schießen müssen. In der 85. Minute wurde er von Florian Mackes bedient, scheiterte aber aus zwei Metern am Wolfenbütteler Torwart, der mit einem Reflex zur Ecke klärte. Die größte Chance aber hatte Ismail kurz vor Spielende, als er am Pfosten scheiterte (90.) – der Ball wollte partout nicht über die Linie.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit auf ein Tor gespielt. Nur müssen wir dann auch irgendwann mal eine Chance verwerten und wenigstens mit 1:0 gewinnen“, sagte SVG-Trainer Knut Nolte. Im Großen und Ganzen könne er seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, sie habe – bis auf die Chancenverwertung  eigentlich viel richtig gemacht.

Noch in der ersten Hälfte hatte es so ausgesehen, als benötige der Gastgeber nur eine Anlaufzeit, um die Germania im Sack zu haben. Ein frecher Versuch von Florian Evers aus 45 Metern über den Torwart hinweg ging am Tor vorbei (8.), Josu Vicuna traf zwei Minuten später bei einer Flanke bereits die Latte.

Wie auch in der zweiten Hälfte hatte die SVG allerdings erst gegen Ende des Durchgangs die größten Chancen. Jannik Psotta köpfte aus drei Metern nach Flanke von Jan-Patric Ziegler direkt in die Arme des Germania-Keepers (34.), Evers schoss nach Vorarbeit von Vicuna aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei (37.), und auch Drazic verpasste knapp (39.). Auf der Gegenseite musste Denny Cohrs zweimal sein Können aufbieten (31., 41.) – Wolfenbüttel steckt mitten im Abstiegskampf und hat sich längst nicht aufgegeben.

Als später der Schlusspfiff ertönte, wurde es mit einem Schlag still auf den Rängen, und die Enttäuschung stand den Zuschauern ins Gesicht geschrieben. Der Karton mit den Aufstiegs-T-Shirts blieb verschlossen, es gab keine Sektduschen, und es wurde auch niemand unter großem Jubel in die Leine geworfen. Den nächsten Anlauf dazu gibt es am Sonntag, wenn im Derby gegen den TSV Landolfshausen der nächste Abstiegskandidat zu Gast ist. Vielleicht kann ja dann nicht nur der Aufstieg, sondern auch gleich der Titel gefeiert werden. Ein Selbstläufer, das wissen die SVGer spätestens seit Mittwoch, wird die Sache aber nicht.

SVG: D. Cohrs – Alexander, Hoffmann, Gehrke, Mackes – Zekas (46. Strassemeyer), Vicuna – Ziegler, Evers, Psotta – Drazic (56. Ismail).

Eine Bildergalerie gibt es unter gt-sportbuzzer.de.

Von Eduard Warda

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