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Gerblingerode sichert sich den Titel

30. Ulrich-Jünemann-Turnier Gerblingerode sichert sich den Titel

Der SV Viktoria Gerblingerode hat das 30. Ulrich-Jünemann-Turnier gewonnen. Im Endspiel schlug die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Goldmann am Sonntagabend Favorit und Titelverteidiger SV Germania Breitenberg mit 8:5 nach Neunmeterschießen.

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Jubeltraube: Die Spieler des SV Viktoria Gerblingerode freuen sich über den Turniersieg.

Quelle: Kunze

Duderstadt. In der regulären Spielzeit hatte der Bezirksligist bis eine Minute vor Schluss nach Treffern von René Jung (2), Simon Schneegans und Kapitän Timo Friedrichs bereits mit 4:2 geführt, kassierte nach einer Zeitstrafe gegen Daniel Gorgiesvki dann aber noch zwei Gegentreffer durch den jungen Philipp Schöttler und Stefan Renziehausen, mit 27 Jahren bereits der Senior im Team.

Im Neunmeterschießen parierte Gerblingerodes Keeper Andy Timmermann, schon selbst auf dem Breitenberg aktiv, die Strafstöße von Benjamin Rybicki und Sebastian Klippstein und legte damit den Grundstein für den Gerblingeröder Premierentitel - noch nie hatte die Viktoria zuvor den Ulrich-Jünemann-Cup geholt. „Ich bin begeistert und unheimlich stolz auf diese junge Mannschaft. Wir haben auch nach dem Rückstand unsere spielerische Linie nie verloren und sind nervenstark geblieben“, jubelte Trainer Goldmann.

Nolte schießt Team zum Triumph

Nachdem zuvor bereits der 18-jährige Philipp Schöttler, Philipp Werner und Lukas Wendland ihre Neunmeter verwandelten, schoss Gerblingerodes Nummer sieben Stefan Nolte sein Team zum Triumph, und das, obwohl er ursprünglich gar nicht in der Halle spielen wollte. „Morgen nehme ich erstmal Urlaub“, schmunzelte Nolte, der in der regulären Spielzeit auch den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich markiert hatte. Breitenbergs Trainer Tobias Dietrich haderte unterdessen mit der Chancenverwertung seiner Spieler: „Wir gehen einfach viel zu fahrlässig mit unseren Möglichkeiten um, genau wie draußen.“

Dritter wurde die SG Rhume, die im Platzierungsspiel die SG Obernfeld/Rollshausen deutlich mit 6:2 bezwang und gleich zwei der drei Torschützenkönige stellte: Maximilian Maretschke und Cedric Gries trafen, genau wie Obernfeld/Rollshausens Maximilian Müller, sieben Mal. Als fairste Turniermannschaft wurde die DJK Krebeck ausgezeichnet. Der Kreisklassist beging in seinen sechs Partien nur elf Fouls.

Finalticket

In der Zwischenrunde entschieden jeweils die letzten Gruppenpartien über die Endspielteilnehmer. Während sich in Gruppe 1 die Breitenberger Germania nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 gegen Obernfeld/Rollshausen durchsetzte, erwies sich der spätere Turniersieger, genau wie im Endspiel, als echte Stehauf-Mannschaft. Im entscheidenden Duell gegen die SG Rhume lagen die Gerblingeröder bereits mit 0:2 zurück, doch Philipp Wagner, Philipp Schöttler und Lukas Wendland acht Sekunden vor der Schlusssirene drehten den Spieß noch um und buchten das Finalticket für die Viktoria.

Am zweiten Turniertag sicherte sich der SV Gerblingerode in der Vorrundengruppe C souverän den Sieg und deute seine Stärke damit bereits an. Nach dem 2:2-Auftaktremis gegen den FC Höherberg, der als Dritter knapp den Sprung in die Zwischenrunde verpasste, kam der Kreisklassist immer besser in Schwung, schlug die Hertha aus Hilkerode mit 4:1 und anschließend Turnierneuling SG Bockelnhagen/Zwinge mit 5:0. „Gerblingerode traue ich einiges zu, die haben richtig guten Fußball gespielt“, lobte Elmar Müller, erster Vorsitzender des Ausrichters VfL Olympia Duderstadt, das Team von Trainer Karl-Heinz Goldmann und ahnte wohl nicht, wie richtig er mit seiner Prognose letztendlich liegen sollte. Ein 2:0-Sieg gegen Bockelnhagen/Zwinge sowie ein Remis im entscheidenden Gruppenspiel gegen Höherberg, die ihrerseits mit einem Erfolg das Weiterkommen perfekt gemacht hätten, reichte der Hertha aus Hilkerode zum Einzug in die Zwischenrunde.

Sehr spannend ging es in Gruppe D zu. Gleich drei Teams wiesen nach Abschluss der Gruppenpartien sechs Punkt auf, so dass die Tordifferenz den Ausschlag geben musste. Der TSV Seulingen profitierte hierbei von seinem hohen 7:2-Sieg gegen den Gehörlosen Sport Club (GSC) Göttingen. Da Hattorf im letzten Spiel der SG Rhume mit 0:4 unterlag, schafften beide Sieger der letzten Gruppenspiele noch das Weiterkommen. Für die Hattorfer war trotz zweier Siege aus drei Spielen hingegen bereits nach der Vorrunde Endstation.

Ergebnisse im Überblick

Vorrunde Gruppe A  
Bergdörfer – Krebeck 0:3
Breitenberg – Nesselröden 4:2
Nesselröden – Bergdörfer 1:1
Krebeck – Breitenberg 0:2
Krebeck – Nesselröden 3:2
Breitenberg – Bergdörfer 3:0
Vorrunde Gruppe B  
Tiftlingerode – Obernfeld/Rollshausen 0:7
Wulften – Duderstadt 3:3
Obernfeld/Rollshausen – Wulften 2:2
Duderstadt – Tiftlingerode 2:1
Duderstadt – Obernfeld/Rollshausen 0:3
Tiftlingerode – Wulften 0:1
Vorrunde Gruppe C  
SV Viktoria Gerblingerode – FC Höherberg 2:2
SG Bockelnhagen/Zwinge – FC Hertha Hilkerode 0:2
Hilkerode – Gerblingerode 1:4
Höherberg – Bockelnhagen/Zwinge 1:1
Höherberg – Hilkerode 1:1
Bockelnhagen/Zwinge – Gerblingerode 0:5
Vorrunde Gruppe D  
FC Merkur Hattorf – TSV Seulingen 3:1
SG Rhume – GSC Göttingen 6:2
Seulingen – Rhume 3:2
GSC Göttingen – Hattorf 0:1
Seulingen – GSC Göttingen 7:2
Hattorf – Rhume 0:4
Zwischenrunde Gruppe 1  
Breitenberg – Seulingen 0:0
Obernfeld/Rollshausen-Hilkerode 1:1
Seulingen – Obernfeld/Rollshausen 1:2
Hilkerode – Breitenberg 0:5
Hilkerode – Seulingen 4:1
Obernfeld/Rollshausen – Breitenberg 1:2
Zwischenrunde Gruppe 2  
Gerblingerode – Wulften 5:0
Rhume – Krebeck 4:2
Krebeck – Gerblingerode 1:3
Wulften – Rhume 1:5
Wulften – Krebeck 7:2
Gerblingerode – Rhume 3:2
Platz 3 Rhume – Obernfeld/Rollshausen                                    6:2
Endspiel Viktoria Gerblingerode –  Germania Breitenberg             8:5 n. N.

Von Christian Roeben

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Eines steht schon vor Beginn des 29. Ulrich-Jünemann-Turnieres, das am Freitag um 18 Uhr in der Duderstädter Halle „Auf der Klappe“ beginnt, fest. Es wird einen neuen Sieger geben, denn Titelverteidiger TSV Landolfshausen ist in diesem Jahr beim VfL Olympia Duderstadt nicht mit dabei.

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