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Göttingen 05-Stürmer Grzegorz Podolczak schwärmt vom neuen Trainer

Braham sorgt für Wir-Gefühl Göttingen 05-Stürmer Grzegorz Podolczak schwärmt vom neuen Trainer

Als das 2:0 fiel, breitete Najeh Braham seine Arme aus und flog im Laufschritt einmal um die Trainerbank. Der neue 05-Trainer, so viel war zu diesem Zeitpunkt klar, hat seinem Team neues Selbstvertrauen eingeflößt, Willen, Kampfgeist und Mut. Und das lebte er an der Seitenauslinie mit, unermüdlich reklamierend, gestikulierend, antreibend und auch schimpfend.

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Erzielt das vorentscheidende 2:0: Grzegorz Podolczak (l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Am Ende schlug sein abstiegsbedrohter 1. SC 05, bis zur Partie mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer Tabellenvorletzter der Oberliga, den ambitionierten Tabellendritten VfV Borussia Hildesheim mit 2:1 (1:0), und das völlig verdient, einfach weil 05 die bessere Mannschaft war.

Der Gastgeber wirkte vor allem in der Offensive wieder mutiger, was unter anderem den Neuzugängen Nigel Bier, der in der erste Hälfte ein ganz starkes Spiel ablieferte, und Robert Crespo geschuldet war. Crespo harmonierte bereits gut mit Bier.

Bezeichnend auch, dass sich Grzegorz Podolczak nicht von einigen Missgeschicken entmutigen ließ und in der Endphase dann doch noch im Alleingang das vorentscheidende 2:0 erzielte. Podolczak stieg wie Phönix aus der Asche auf, Braham machte die Schwalbe, und die Fans waren verzückt.

„Das fängt im Training an: Der Trainer gibt mehr als 100 Prozent“, berichtet Podolczak. „Fußball ist sein Leben. Er ist einmalig und zieht die ganze Mannschaft mit. Das Team ist wesentlich enger zusammengerückt.“ Seit dem ersten Tag von Braham als 05-Trainer sei eine Art Aufbruchstimmung festzustellen.

Zwei gemeinsame Abendessen

„Er hat uns so eingestellt, dass wir ein Team werden müssen, und so sind wir eng zusammengerückt“, sagt der 25-jährige Stürmer. Dazu beigetragen hätten auch zwei gemeinsame Abendessen. „Einmal waren wir in der Pizzeria, einmal haben wir uns was bestellt.“

Eine wichtige Rolle spielt laut Podolczak aber auch, dass einige Spieler, die noch in der Hinserie verletzt waren, wieder fit sind. In den nächsten beiden Spielen gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Bückeburg und Uphusen, müssten nun sechs Punkte her.

„Wir haben Selbstbewusstsein und eine breite Brust. Wir sind ein ganz anderes Team und schaffen das“, sagt der Angreifer. Passend dazu beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer aktuell nur noch vier Punkte.

Najeh Braham, so scheint es, hat der Mannschaft ein neues Wir-Gefühl vermittelt, das durchaus das Zeug dazu hat, sich auf den Anhang zu übertragen. „Wir wollen den Trainer sehen“, wurde nach Ende des Spiels skandiert. 05 lebt wieder, dank eines hochmotivierten Trainers, starken Neuzugängen und einem neuen Geist. Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer. Aber wenn sie hoch genug fliegt, scheint bald wieder die Sonne.

Von Eduard Warda

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