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Göttinger spielen nur zweite Geige

Hallenfußball Göttinger spielen nur zweite Geige

Schon Sekunden nach dem Abpfiff des Finales des 6. Göttinger Frauen-Masters-Turnier hat Sparta-Coach Norbert Meyer seinen Ärger hinuntergeschluckt: „Gegen eine derart starke Mannschaft ist nicht mehr drin“, resümierte er nach der 1:3-Niederlage gegen Regionalligist TSV Jahn Calden.

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Hacke, Spitze, eins, zwei drei: Spartas Juliane Jühne (l.) gleich im Vorrundenduell mit Daniela Henecke von der SVG.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Zudem fehlten seinem Team mehrere Defensivspielerinnen. Der Tabellendritte aus Kassel mit der technisch überragenden Sharon Braun, die zur besten Offensivspielerin gekürt wurde, verteidigte seinen Vorjahrestitel. Der TSV dominierte hochüberlegen, die Gegnerinnen waren bestenfalls minutenweise auf Augenhöhe.

Hinter dem Turnier-Champ überzeugten vor etwas über 100 Zuschauern die klassenhöchsten Göttinger Vertreterinnen. Überraschend bezwang Landesligist und Ausrichter SVG im Spiel um den dritten Platz Oberligist ESV Rot-Weiß nach Neunmeterschießen. Die weitgehend glücklose Xheyahire „Fluti“ Zani scheiterte mit dem vierten Neunmeter. Danach war ihre Schwester Marigona im Tor chancenlos.

Während sich SVG-Trainerin Sandra Hallmann freute („Besser hätte es nicht laufen können“), zürnte der ehrgeizige ESV-Chef Hans-Werner Wehmeyer, der seine Spielerinnen lautstark von der Seitenlinie antrieb. „Nach der 3:1-Führung haben wir sie unterschätzt“, sagte der 65-Jährige. In seinen Reihen avancierte die starke Johanna Becker nicht nur zur besten Defensivspielerin, sondern mit sechs spektakulären Treffern zum Publikumsliebling.

Im Halbfinale reichten aber auch ihre Spielkünste nicht, um trotz Überlegenheit im Ballbesitz, die 0:1-Niederlage gegen Sparta zu verhindern. Im zweiten Halbfinalmatch unterlag die SVG dem TSV Jahn Calden klar mit 1:5.

Organisator Jürgen Turke von der SVG war insgesamt zufrieden. „Jedoch sollten wir überlegen, die Leistungsstärke im kommenden Jahr etwas anzuheben“, so Turke. Auch eine Erhöhung auf zehn teilnehmende Mannschaften sei denkbar.

Von Rupert Fabig

       
Gruppe A      
1. Sparta 3 7:2 7
2. SVG 3 4:2 6
3. Union Mühlhausen 3 5:5 4
4. VfB Peine 3 2:9 0
       
Gruppe B      
1. TSV Jahn Calden 3 6:2 9
2. ESV Rot-Weiß 3 10:5 6
3. SV Bad Lauterberg 3 6:11 3
4. FC Grone 3 2:16 0
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