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Fußball vor Ort Im Interview: Trainer Jörg Geilhaupt vom Grün-Weiß Hagenberg
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Im Interview: Trainer Jörg Geilhaupt vom Grün-Weiß Hagenberg
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18:32 09.04.2013
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hagenberg hatte in der Winterpause einige Abgänge zu verkraften. Die 0:9-Pleite gegen die SG Bergdörfer kam trotzdem überraschend. Wie kam es dazu?
Ich habe die Spieler teilweise nicht wiedererkannt. Wir haben zwar in den Testspielen nicht gerade überragt, aber dass wir so untergehen, hätte ich niemals gedacht.

Es war tolles Wetter, wir hatten viele Zuschauer, und dann so etwas. Das Ergebnis spricht Bände, ich habe mich für den Auftritt geschämt.

Wann war für Sie das Debakel absehbar?
Die haben uns irgendwann nach allen Regeln der Kunst ausgekontert, und beim 0:5 ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Beim Stand von 0:1 hatten wir allerdings eine große Chance zum Ausgleich. Vielleicht wäre die Sache dann ganz anders gelaufen. Nach der Pause jedenfalls war meine Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Andererseits hat Bergdörfer auch super gespielt. Das war in dieser Saison die stärkste Mannschaft, die auf dem Hagenberg zu Gast war.

Hing die Niederlage mit den Abgängen zusammen?
Eigentlich weniger. Die neue Viererkette in der Abwehr hat nicht funktioniert, die ganze Mannschaft hat schlecht gegen den Ball gearbeitet und teilweise die Defensive total vernachlässigt. Außerdem gibt es bei uns nach der Winterpause noch Konditionsdefizite.

Haben Sie schon mal so hoch verloren?
Ich habe mal 1:10 verloren, da war ich noch Spieler. Und ich war in dem Spiel Torwart, muss man noch dazu sagen. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass sich mich jemals so aufgeregt habe wie gegen Bergdörfer. Und ich bin 50 Jahre alt.

Wie geht es jetzt weiter?
Nächste Woche spielen wir gegen den Tabellenführer Bovenden. Bei dem Gedanken daran lief es mir zunächst kalt den Rücken herunter. Ich glaube aber, die Mannschaft wird eine Reaktion und ihr wahres Gesicht zeigen, sich so teuer wie möglich verkaufen. Es wartet noch viel Arbeit auf mich, aber ich weiß, dass die Jungs mit aller Macht die Klasse halten wollen.

 Interview: Eduard Warda

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