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JSG Pferdeberg siegt gegen Peine ohne Glanz

B-Junioren-Bezirksliga JSG Pferdeberg siegt gegen Peine ohne Glanz

Die B-Junioren der JSG Pferdeberg haben in der Fußball-Bezirksliga gegen den Abstiegskandidaten PSG  Peine einen 3:0 (1:0)-Heimerfolg gefeiert und halten damit weiter Anschluss an die Spitzenteams. Robert Mühlhaus (9.) und Moritz Wüstefeld (52./77.) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Trainer Ludger Wüstefeld, der sich zwar über den Sieg, nicht aber über die Leistung seiner Schützlinge freute.

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Nicht zu stoppen: Jonas Brämer (links) von der JSG Pferdeberg entkommt dem „Grätschversuch“ des Peiner Abwehrspielers.

Quelle: Schneemann

Tiftlingerode. „Wir haben nicht das gespielt, was wir eigentlich spielen können“, urteilte Wüstefeld, wollte mit seinen Jungs jedoch auch nicht überhart ins Gericht gehen, denn: „Auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen.“ Ein früher Treffer untermauerte die Favoritenstellung, die die Eichsfelder gegen den Vorletzten bereits vor der Partie innehatten. Robert Mühlhaus überwand Peines Torwart Marcel Krause nach neun Minuten mit einem Heber: Sein von der rechten Seite aufs Tor gezogener Ball senkte sich zum 1:0 in die lange Ecke (9.). Dass der JSG bis zum Seitenwechsel kein weiterer Treffer mehr gelang, lag nicht nur daran, dass die Versuche von Angelo Deppe (19.), Lukas Degener (23.) und Moritz Wüstefeld, der volley verzog (28.), nicht ihren Weg ins Ziel fanden.

Im Mittelfeld wurde der Raum, den die Peiner den Gastgebern das eine oder andere Mal gewährten, nicht genutzt und die Kombinationen nicht klar zu Ende gespielt. Hinzu kam auch noch Pech: Keanu Walters Schuss wurde auf der Linie geklärt – Peines Schlussmann Krause war bereits geschlagen (30). Akrin Sincar hätte drei Minuten nach dem Seitenwechsel beinahe für den schmeichelhaften Ausgleich gesorgt: Nach einem Fehler in der Pferdeberger Defensive lief Peines einzige Sturmspitze allein auf JSG-Keeper Simon Casper zu, schloss jedoch etwas zu früh ab – der Schlenzer war somit kein Problem für Casper (43.).

Wie man es besser macht, zeigte  Moritz Wüstefeld wenig später: Pferdebergs Nummer zehn ließ den Ball über den Außenrist abrutschen und traf aus über 20 Metern in den Winkel – ein Traumtor, dem die Peiner nur bewundernd hinterherschauen konnten (52.). Einmal wurde es für die Gastgeber noch brenzlig, als Akrin Sincar nach einer Peiner Ecke per Kopf nur die Latte traf (56.). Danach fiel das Auswärtsteam fast nur noch durch hartes Einsteigen und laute Proteste auf – Peines Kapitän Sebastian Fiege wurde vom Schiedsrichter wegen seiner permanenten Unmutsäußerungen für fünf Minuten vom Platz geschickt. (62.).

Doch auch in Überzahl blieb bei den jungen Pferdebergern an diesem Tag vieles Stückwerk. Angelo Deppe scheiterte vier Minuten vor dem Abpfiff am gut reagierenden Krause im PSG-Tor (76.), ehe Moritz Wüstefeld dank eines Geistesblitzes sein zweiter Treffer des Tages gelang. Wüstefeld führte einen direkten Freistoß schon aus, als Krause noch damit beschäftigt war, seine Mauer zu positionieren. Sein listiger Treffer zum 3:0 (77.) war gleichzeitig auch der Endstand.

JSG: Casper – Sürig – Widera, Seseke – Brämer, Mühlhaus, Rust, Deppe, Wüstefeld – Walter, Reinold. Eingewechselt wurden: Degener, Sittig, Wagner.

Tore: 1:0 Mühlhaus (9.), per Heber von der rechten Seite; 2:0 Wüstefeld  (52.), Weitschuss in den linken Winkel; 3:0 Wüstefeld (77.), per schnell ausgeführtem Freistoß.

Von Christian Roeben

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