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Käding rettet JFV 2:2-Unentschieden

Fußball-Junioren Käding rettet JFV 2:2-Unentschieden

Trotz Rückstand und zweifacher Unterzahl haben die A-Junioren-Fußballer des JFV einen Punkt gegen den Lüneburger SK erkämpft. Die Gastgeber erzielten in der Schlussminute den umjubelten Ausgleich zum 2:2 (1:1) und verteidigten damit den vierten Tabellenplatz in der Niedersachsenliga. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt“, kommentierte JFV-Trainer Arunas Zekas den „etwas glücklichen Punktgewinn“.

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Luftduell gewonnen, Spiel nicht: Julian Washausen (r.) vom JFV gegen Lüneburgs Phillip-Oliver Gruhn.

Quelle: Theodoro da Silva

Weende. Großen Anteil an dem Unentschieden hatte nicht nur Marc-Jannis Käding mit dem Ausgleichstreffer in der 90. Spielminute, sondern auch JFV-Torwart Nikolai Wolany. Dieser hatte den Treffer mit einem Freistoß aus der eigenen Hälfte eingeleitet, und zudem seine Farben lange Zeit im Spiel gehalten, indem er etliche Chancen parierte.

Machtlos war Wolany lediglich direkt nach der Pause: Alexander Ludwig hatte wegen groben Foulspiels die rote Karte gesehen, und beim folgenden Freistoß bekam der JFV den Ball nicht aus der Gefahrenzone.

Zweimal parierte Wolany, war beim dritten Schuss von Jean-Patrick Lohmann aber machtlos (48.). In der Folge war der Keeper aber nicht mehr zu bezwingen: Weder bei einem Kopfball aus kürzester Distanz (60.), noch im Eins-gegen-Eins (58./68.).

„Wir hätten mit dem 3:1 und dem 4:1 den Deckel draufpacken müssen. Die Jungs hätten es verdient gehabt“, haderte Lüneburgs Coach Andre Berger. Für den JFV, der in der ersten Hälfte überlegen war, waren Chancen im zweiten Durchgang rar. Eine der besten Möglichkeit vergab Lamine Diop von der Strafraumgrenze. Die 60 Zuschauer mussten lange zittern – nicht nur aufgrund der Temperaturen, sondern auch, als etwa Lüneburgs Stürmer Nico Hübner das Außennetz traf (75.).

Hübner war bereits in der ersten Hälfte an Wolany gescheitert (6.). Auf der Gegenseite parierte der Gästetorwart einen scharfen Freistoß des JFVers André Weide, welcher in der Schlussphase eine laut „absolut lächerliche rote Karte“ (Zekas) sah. In Führung ging der JFV nach einer Viertelstunde, als Ludwig nach einem Pfostenschuss am schnellsten reagierte.

In der Folge waren die Gastgeber tonangebend. Der Lüneburger Treffer zum 1:1 (28.) führte aber zu einem Bruch im JFV-Spiel und letztlich zu einer emotionsgeladenen Partie, die nicht nur im Last-Minute-Tor gipfelte, sondern in Beleidigungen zwischen Spielern und Zuschauern nach dem Schlusspfiff. „Die Zuschauer müssen auch bei hochgekochten Emotionen ruhig bleiben“, nahm Zekas auch die Heimfans in die Pflicht.

JFV: Wolany – Washausen (65. Kratzert), Pampe, Weide, Köhne (80. Berg) – Westfal (60. Amthauer), Drevs (75. Käding), Hesse, Ludwig – Diop, Moreno-Morales. 

Tore: 1:0 Ludwig(14.), 1:1 Grzywaczewski (28.), 1:2 Lohmann (48.), 2:2 Käding (90.).

th

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