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Kostspielige Entscheidung

Fußball: Sportgericht verhängt Geldstrafe Kostspielige Entscheidung

Das Sportgericht des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) hat sich mit dem Spielabbruch des Freundschaftsspiels zwischen dem SV Germania Breitenberg und dem Verbandsliga-Aufsteiger SV Grün-Weiß Siemerode am 5. August 2012 in Breitenberg befasst.

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Breitenberg. Es hat die Thüringer „wegen des schuldhaften Herbeiführens eines Spielabbruchs“ zu einer Geldstrafe in Höhe von 200 Euro verurteilt.

In der Begründung heißt es unter anderem: „Der Verein war wegen eines schuldhaften Herbeiführens eines Spielabbruchs   zu bestrafen. In einem Pflichtspiel hätte das Rechtsorgan als spieltechnische Rechtsfolge zunächst die Spielwertung für den Gegner vornehmen müssen. Da es sich hier jedoch um ein Freundschaftsspiel handelt, entschied sich das Sportgericht dazu, eine Geldstrafe zu verhängen. Die aus eigener Bestimmung getroffene Entscheidung von Siemerode, das Spiel nach der Pause nicht fortzusetzen, kann keinesfalls hingenommen werden. Dem Missbrauch würden Tür und Tor geöffnet.“

Die mögliche Höhe der Geldstrafe nahm das Sportgericht hier aber nicht voll in Anspruch, weil der Verein erstmalig in dieser Form vor dem TFV-Sportgericht auffällig geworden war. Der Strafzumessung war weiterhin zu Gunsten vom SV Grün-Weiß Siemerode zu werten, dass er sich für das Fehlverhalten beim Gastgeber, dem SV Germania Breitenberg, und dessen Zuschauern entschuldigt hat“, heißt es weiter in der Begründung.

nd

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