Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Krause hofft auf versöhnlichen Jahresabschluss

Nachwuchsfußball Krause hofft auf versöhnlichen Jahresabschluss

Auf einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde hofft am Sonnabend Frank Krause, Trainer der B-Junioren des JFV Göttingen in der Fußball-Niedersachsenliga. Nach der ernüchternden 0:3-Pleite am vergangenen Wochenende gegen die U 16 des VfL Osnabrück sind die Göttinger auf den achten Platz zurückgefallen.

Voriger Artikel
Wintereinbruch sorgt für vorgezogene Pause
Nächster Artikel
„Vizekusen“ triumphiert in Schuhwallhalle

Im letzten Hinrundenspiel gegen Havelse: der JFV Göttingen, hier mit Yannick Broscheit (M.).

Quelle: CR

Göttingen. Nun empfangen sie auf dem Kunstrasenplatz der BSA Weende den Tabellenzweiten TSV Havelse. Anpfiff ist um 14 Uhr. Das zeitgleich angesetzte Spiel der Göttinger A-Junioren beim JFV Havelsen wurde abgesagt, genauso wie die Partie in der A-Junioren-Bezirksliga zwischen dem SC Hainberg und der JSG Rotenberg.

„Havelse ist eine recht starke Mannschaft mit dynamischen Spielern. Ich gehe davon aus, dass wir in die Defensive gedrängt werden“, sagt JFV-Trainer Krause über den Gegner seiner B-Junioren. In jedem Fall müsse sich sein Team im Vergleich zum Osnabrück-Spiel steigern, will es nicht als Verlierer vom Platz gehen. „Osnabrück hat das gespielt, was wir eigentlich machen wollten: konsequentes Verschieben und Ballpressing bis hinein ins Mittelfeld“, sagt Krause. Vor dem 0:3 hatte er den JFV eigentlich auf einem guten Weg gewähnt. Doch Leistungsschwankungen zögen sich bereits durch die gesamte bisherige Saison.

„Nach dem Osnabrück-Spiel war ich total enttäuscht“

„Nach dem Osnabrück-Spiel war ich total enttäuscht“, berichtet Krause. „Wir hatten eine gewisse Stabilität reingekriegt. Aber die Leistung scheint bei den Jungs zu wechseln wie das Wetter.“ Seine Spieler hätten im Training einen guten Eindruck hinterlassen und seien auch engagiert aufgetreten. „Doch kaum stehen sie auf dem Platz, haben sie auch schon zwei Dinger reingekriegt. Womöglich liegt das in der Natur des Alters begründet“, mutmaßt der Trainer, der dieses Problem allerdings vom Team des vergangenen Jahres nicht kannte.

Vielleicht bereite den aktuellen JFV-Akteuren aber auch der Sprung von der Kreis- in die Niedersachsenliga, von der damaligen B II in die B I, Probleme. „Die Jungs hatten gedacht, dass es viel leichter für sie wird. Ich habe ein halbes Jahr damit verbracht, zu warnen und an die richtige Einstellung zu appellieren“, sagt Krause. „Das ist es, was mich so ein bisschen sauer macht.“ Auf der anderen Seite habe er auch nicht erwartet, fertige Spieler zu bekommen. „Wir sind halt ein Ausbildungsverein“, sagt der Trainer.

Von Eduard Warda

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Noch mehr Fußball