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Fußball vor Ort Landesliga: Keller-Krimi in Landolfshausen
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16:34 29.04.2015
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Nur zwei Tage bleiben dem TSV zur Erholung. Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der Aufsteiger den MTV Wolfenbüttel. Zur gleichen Zeit greift auch die SVG wieder ins Geschehen ein. Am Sandweg gastiert Vahdet Braunschweig.

TSV Landolfshausen – Tuspo Petershütte. Übermäßigen Druck möchte TSV-Trainer Ingo Müller nicht aufbauen. Doch angesichts der Tabellenkonstellation ist ihm bewusst: „Mit einem Sieg sind wir wieder in der Lage, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Daher ist die Partie schon ziemlich wichtig, aber das sind alle acht verbleibenden Spiele.“ Noch optimistischer als die Mini-Siegesserie von zwei Begegnungen stimmen den 49-Jährigen die Art und Weise der Erfolge.

„Wir haben gut gespielt und uns endlich für eine solche Leistung belohnt. Vor allem, dass wir nach dem 0:1 bei Vahdet Braunschweig zurückgekommen sind, war stark“, lobt Müller. Daran müsse gegen Petershütte angeknüpft werden, denn die Harzer, die in den vergangenen Saisons meist im oberen Tabellendrittel zu finden waren, seien stärker als ihr 13. Platz besagt. „Ich glaube nicht, dass Tuspo absteigen wird“, meint Müller, der von einem Gegner spricht, der komisch zu spielen sei.

Kaum einem Landesligisten würde es Spaß bereiten, gegen Petershütte anzutreten, berichtet der Trainer. „Sie spielen einen unkonventionellen Stil mit vielen langen Bällen. Deren Entstehung müssen wir verhindern, was allerdings nicht so einfach wird“, sagt Müller über die taktische Marschroute seiner Mannschaft. Im Abstiegsthriller kann der Coach auf die in Braunschweig erfolgreiche Elf zurückgreifen. Vielleicht kehre zudem Moritz Jünemann aus dem Lazarett zurück.

Sonntag

TSV Landolfshausen – MTV Wolfenbüttel. Im Hinspiel unterlag Landolfshausen dem MTV mit 0:1 und zeigte ein schwaches Spiel. „Das wollen wir berichtigen“, sagt Müller vor dem Duell mit dem Tabellenneunten.
SVG – Vahdet Braunschweig. Gegen den heimstarken, aber auswärts enttäuschenden Achten fordert SVG-Trainer Knut Nolte „defensiv mehr Aufmerksamkeit als gegen Hillerse“. Die Schwarz-Weißen gehen selbstbewusst in die finalen sieben Partien: „Wir machen uns keine Sorgen, den Titel zu verspielen und wollen Meister werden. Basta“, betont Nolte. Unsicher ist gegen Braunschweig der Einsatz des angeschlagenen Erdem Kazan.

Von Rupert Fabig

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