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Landesliga: Müde SVG Göttingen hat alles im Griff

Doppelpack von Freyberg Landesliga: Müde SVG Göttingen hat alles im Griff

Kurzer Beifall der knapp 150 Zuschauer im SVG-Stadion, Abklatschen unter den Akteuren, Mund abputzen, Pflichtsieg eingefahren. Mit 3:0 (2:0) hat die SVG in der Fußball-Landesliga gegen den BSV Ölper gewonnen und sich am Aufsteiger aus Braunschweig vorbei wieder auf Platz sieben geschoben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Dass niemand im Lager der Schwarz-Weißen in Extase über den deutlichen Erfolg geriet, war einem absolut ungefährlichen Gegner und einer müden zweiten Hälfte geschuldet.

Nach 19 Minuten war die Partie nach einem Doppelpack von Stürmer Yannik Freyberg praktisch entscheiden. Vermutlich hätte das 1:0 schon gereicht, denn die Gäste waren an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Bezeichnenderweise ging der einzige Schuss in Richtung Tor, der als Chance des BSV bezeichnet werden darf, von Marcel Baschin (35.) aus – einem Linksverteidiger.

Vielmehr gestatteten die Gastgeber nicht. Im Kollektiv arbeitete die Mannschaft von Trainer Knut Nolte nach hinten. Selbst Freyberg und Offensivmotor Florian Evers fanden sich des öfteren in der eigenen Hälfte wieder, um sich an der Defensivarbeit zu beteiligen. Ölper sah sich in seinen Offensivbemühungen ständig einer Unterzahl ausgesetzt, verlor einen Ball nach dem anderen und reagierte nur mit teils ruppigen Fouls.

Bis zum Pausenpfiff investierte die SVG gegen weit aufgerückte Gäste noch ins Offensivspiel, den Kick in der zweiten Hälfte hätten sich die Kontrahenten in beiderseitigem Einvernehmen sparen können. Die Begegnung verflachte zu einer Cardio-Einheit mit gelegentlichem Tritt gegen den Ball. Die Göttinger zollten ihrer laufintensiven Defensivarbeit Tribut.

„Die Jungs waren müde, aber ich bin überwiegend zufrieden mit der Leistung“, sagte Nolte.

Während sich die guten Innenverteidiger Jan Hoffmann und Gerald Muwanga als Abfangjäger der langen Bälle übten, die der blasse Ölper-Star Antonio Renelli erlaufen sollte, investierte Kapitän Alexander Hafner als einziger SVGer noch ins Spiel nach vorne. Immerhin: Zwei Chancen sprangen dadurch noch heraus.

Die erste vergab Freyberg (65.) aus knapp sieben Metern, nachdem sich Erdem Kazan sich auf der rechten Seite – zuvor war das Spiel diesmal eher linkslastig – durchsetzte und mustergültig nach innen flankte. Die zweite nutzte Evers (88.) kurz vor Schluss zum verdienten Endstand.

SVG: Rohleder – Orak, Hoffmann, Muwanga, Alexander – Hafner, Illner (46. Kornet) – Kazan (65. Benseler), Evers, Psotta – Freyberg. – Tore: 1:0, 2:0 Freyberg (7., 19.), 3:0 Evers (88.).

Von Rupert Fabig

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