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Fußball vor Ort Landesliga: SVG Göttingen droht Ärger
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Landesliga: SVG Göttingen droht Ärger
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00:18 17.05.2013
Freuen sich auf das Derby: der Groner und Ex-SVGer Philipp Käschel (links) und SVG-Kontrahent Erdem Kazan. Quelle: Pförtner
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Grone

Dennoch hofft der als Absteiger in die Bezirksliga feststehende Gastgeber FC Grone, der noch mit dem Oberliga-Aufstieg liebäugelnden SVG 07 am heimischen Rehbach auf Augenhöhe begegnen zu können. Anpfiff des Duells ist am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr. 

Wenn die Schwarz-Weißen vom Sandweg den zweiten Platz und damit die Chance auf die Relegationsrunde zur Fußball-Oberliga am Leben erhalten wollen, dann muss unbedingt ein Sieg beim abgeschlagenen Schlusslicht her. Der Rückstand auf den derzeitigen Tabellenzweiten MTV Wolfenbüttel beträgt sechs Spieltage vor dem Saisonende schon beträchtliche sechs Zähler.

Zusätzliche Motivation könnte der Elf von Trainer Knut Nolte geben, dass gleichzeitig mit dem Duell am Rehbach das direkte Aufeinandertreffen zwischen dem Zweiten und dem Dritten Tuspo Petershütte stattfindet. Die Harzer rangieren nur einen Punkt hinter Wolfenbüttel und haben zudem den Vorteil, eine Partie weniger ausgetragen zu haben.

„Wir wollen die SVG schon mächtig ärgern"

Sollten sich die Verfolger unentschieden trennen, würde die Sandweg-Elf den Rückstand mit einem Sieg gegen Grone auf vier Zähler verkürzen.

Die Groner sind zwar Außenseiter, werden sich aber keinesfalls schon vorab die Verlierer-Rolle übernehmen. „Es ist nicht sehr schön, wenn man nach einem verlorenen Derby durch die Stadt geht. Wir wollen die SVG schon mächtig ärgern und uns so teuer wie möglich verkaufen“, verspricht Sven Galinsky hochmotivierte Gastgeber.

Dabei rechnet der Teammanager des FC Grone mit einer ordentlichen Kulisse: „Mittwochabend ist ein super Termin. Es werden zwar vermutlich keine 400 Zuschauer wie beim Hinspiel werden, aber die Anlage wird gut besucht sein.“

„Das wird ein heißes Derby"

Im August 2012 agierten beide Teams auf Augenhöhe: Die SVG konnte sich erst nach einem Schlussspurt in den letzten zehn Minuten mit einem knappen 3:2 (0:1)-Sieg durchsetzen.

SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel erwartet trotz der ungleichen Vorzeichen erneut eine enge Partie: „Das wird ein heißes Derby, denn Grone wird dieses Highlight noch einmal nutzen, um sein Potenzial zu zeigen und uns zu ärgern.“ Um das zu verhindern müsse die SVG unbedingt die letzten Ergebnisse der Groner und deren Tabellenplatz ausblenden.

Ebenso im Übrigen das Verfolger-Duell zwischen Petershütte und Wolfenbüttel. Tunkel: „Wenn wir in Grone und unsere beiden Heimspiele über Pfingsten gewinnen, dann sind wir vielleicht wieder im Rennen um Platz zwei, vorher nicht.“

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