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Landesliga: SVG Göttingen kratzt nach zwei Heimsiegen an Tabellenspitze

Die Hoffnung stirbt zuletzt Landesliga: SVG Göttingen kratzt nach zwei Heimsiegen an Tabellenspitze

Das wird noch einmal richtig spannend in der Fußball-Landesliga: Durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den SSV Kästorf liegt die SVG drei Spieltage vor Saisonende als Vierter (51 Punkte) nur vier Zähler hinter Spitzenreiter FT Braunschweig (55) zurück.

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Feiern das überfällige Führungstor gegen Kästorf: die Akteure der SVG mit Torschütze Daniel Kornet (3.v.r.) und Vorbereiter Erdem Kazan (2.v.l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Zwischen beiden liegen noch Tuspo Petershütte (53) und Eintracht Northeim (52), die jeweils noch vier Partien zu absolvieren haben.

„Wir geben die Hoffnung auf mindestens Relegationsplatz zwei nicht auf, solange es theoretisch möglich ist“, sagte SVG-Trainer Knut Nolte nach dem verdienten Sieg. Ein Erfolg, für den die knapp 80 Zuschauer auf eine lange Geduldsprobe gestellt wurden, und für den sie einige Nerven lassen mussten.

Denn die Gäste standen tief, sehr tief. Pass für Pass wies der temperamentvolle Gästecoach Heinz-Günter Scheil, der seine Coaching-Box bis zur Mittellinie ausweitete, seine Spieler an, wie sie in der Defensive verschieben müssen. Es gab für die SVG keinen Weg vorbei am Abwehr-Bollwerk.

Führung längst überfällig

Aus dieser kompakten Verteidigung heraus stieß der SSV zweimal gefährlich nach vorn – dann mussten die SVG-Fans aber die Luft anhalten. Kosta Rodrigues, der viele Freiräume erhielt, traf nur die Latte (39.) und gegen Dominik Scheil parierte Keeper Darius Rohleder stark (60.).

Die SVG beanspruchte, wie üblich, viel Ballbesitz für sich, machte es Kästorf vor dem Strafraum aber zu einfach. Zu statisch, zu langsam, zu ausrechenbar war das Angriffsspiel. Die Folge waren Fehlpässe. Auf der linken Seite blieb Yannik Freyberg arbeitslos.

Auch, weil Offensiv-Regisseur Florian Evers ausnahmsweise keinen guten Tag erwischt hatte. Erst kurz vor der Pause bekamen die Gastgeber im bis dato zwar torlosen, aber keineswegs langweiligen Spiel ihre ersten Chancen: Ein Evers-Freistoß ging knapp vorbei (44.), Daniel Kornet köpfte daneben (45.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste ihrer Taktik treu und rührten munter weiteren Beton vor dem eigenen Tor an. Die Platzherren liefen immer noch dagegen an, kamen nun aber öfter durch. Die Führung war längst überfällig.

"Die konditionelle Leistung meiner Elf hat mich erstaunt“

Die Schlussphase sollte eigentlich dem ausgeruhten SSV gehören, denn die SVG absolvierte gestern ihr drittes Spiel in sechs Tagen. Sollte? Eigentlich? Das Leben ist nun mal kein Konjunktiv, dachte sich wohl allen voran Erdem Kazan, der im rechten Mittelfeld unermüdlich kämpfte, lief und schließlich belohnt wurde: Punktgenaue Flanke auf Kornets Kopf (71.) – 1:0.

Endlich. „Es war nicht zu erkennen, welche Mannschaft zuletzt drei Spiele hatte und welche zwei Wochen Pause. Die konditionelle Leistung meiner Elf hat mich erstaunt“, sagte Nolte.

Danach zeigten die Gastgeber Kästorf, was es heißt, gegen eine Wand zu laufen. Außer hohen Bällen nach Standards hatte der Tabellenachte nichts parat. Für die SVG klärte der agile Jannik Psotta mit einem direkt verwandelten Freistoß (90.) endgültig die Fronten.

SVG: Rohleder – Orak, Hoffmann, Zerhusen, Alexander – Hafner, Zekas – Kazan, Evers (81. Ehlert), Freyberg (46. Psotta) – Kornet. – Tore: 1:0 Kornet (71.), 2:0 Psotta (90.).

Dem SV GW Vallstedt ließ die SVG am Sonnabend keinerlei Chance. Mit 3:0 (0:0) fegte die Nolte-Elf den Drittletzten vom Platz. Lediglich in der ersten Hälfte taten sich die Göttinger schwer, warteten aber geduldig auf ihre Möglichkeiten nach dem Seitenwechsel. Der schwache Gegner blieb ohne Chance. „Das war ein ganz sicherer Sieg“, kommentierte Nolte.

SVG: Rohleder – Orak, Hoffmann, Muwanga, Alexander – Hafner, Zekas (78. Zerhusen) – Kazan, Evers (72. Ehlert), Freyberg – Tesche (68. Kornet). – Tore: 1:0 Hafner (47.), 2:0 Kazan (67.), 3:0 Hafner (87.).

Von Rupert Fabig

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