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Letztes Pflichtspiel 2012: Nachbarduell am Greitweg

Frauenfußball-Oberliga Letztes Pflichtspiel 2012: Nachbarduell am Greitweg

Das letzte Pflichtspiel 2012 für Göttingens Oberligafußballerinnen ist das Stadtderby. Die beiden Nachbarteams Sparta und ESV Rot-Weiß stehen sich am Sonntag um 12 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage am Greitweg gegenüber.

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Lisa Wedekamp und Spartas Sandra Glitsch kämpfen um den Ball.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Für Gastgeber-Trainer Norbert Meyer ist das ein „ganz normales Spiel“. Für seine Spielerinnen, berichtet der Spartaner, sei es das eher weniger. „Sie spielen einfach zu wenige Derbys, kennen diese Situation kaum. Dabei sind es doch solche Begegnungen, für die ich überhaupt Fußball spiele.“ Seine Vermutung: „Das Team, das es am schnellsten schafft seine Nervosität abzulegen, gewinnt die Partie.“ Das Hinspiel zu Beginn der Saison endete 2:2, da gelang es, so Meyer, einigen Spartanerinnen nicht, „ihre Leistung abzurufen“.

Obwohl wieder einmal Spielerinnen fehlen, hat der Tabellenzweite eine schlagkräftige Truppe beisammen. „Alle kennen sich gut. Eine Prognose gebe ich nicht ab. Ich sehe uns auch nicht als Favoriten“, sagt Meyer trotz des Acht-Punkte-Vorsprungs gegenüber dem Aufsteiger. Auch die Tatsache, dass der Nachbar zuletzt geschwächelt habe, will der Coach nicht als Vorteil für seine Mannschaft gelten lassen. „Die stehen als Aufsteiger doch sehr gut da“, sagt er zum sechsten Rang der Rot-Weißen.

„Wer gegen den Tabellenletzten verliert, kann auch gegen den Zweiten gewinnen“, sagt Rot-Weiß-Trainer Hans-Werner Wehmeyer. Dieser Aussage folgt aber unmittelbar der Nachsatz: „Favorit ist ganz klar Sparta.“ Dass dem etablierten Oberligisten aber beizukommen ist, hatte der Neuling beim 2:2 zu Saisonbeginn im Hinspiel bewiesen, an das der ESV-Verantwortliche gute Erinnerungen hat.

Weil seine Mannschaft lediglich zweimal auf dem für sie ungewohnten Kunstrasen trainieren konnte, sieht er hier für sie Nachteile. Ihm fehlen mit Horstmann (krank), Hein (Verdacht auf Mittelfußbruch) und Franziska Volkmar (Operation) drei wichtige Spielerinnen. Im Tor wird die junge Marigona Zani stehen.

Nach einer Mannschaftssitzung Anfang der Woche war die zuletzt von Wehmeyer immer wieder kritisierte schwache Trainingsbeteiligung gut. „Das Gespräch verlief sehr ruhig und war konstruktiv.“ Über die Motivation seiner Spielerinnen macht er sich keine Gedanken: „Das treffen einige von meinen Spielerinnen auf ihre ehemaligen Sparta-Mannschaftskameradinnen.“

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Eigentlich nichts zu verlieren hat Fußball-Oberligist RSV Göttingen 05 am heutigen Freitagabend in Braunschweig: Der Tabellendritte tritt bei der Eintracht-Reserve und damit beim verlustpunktfreien Spitzenreiter an – ein Punktgewinn wäre für das Team von RSV-Trainer „Jelle“ Brinkwerth schon ein Erfolg. „Ob das Team 0:1 oder 0:4 verliert, ist egal: Beides gibt keine Punkte. Wir wollen aber in Braunschweig Punkte holen“, lautet die Kampfansage von Brinkwerth. Anpfiff der Begegnung ist um 19 Uhr.

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