Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
Niedersachsenligist JFV Göttingen verliert gegen Lüneburg

Fußball-Junioren Niedersachsenligist JFV Göttingen verliert gegen Lüneburg

Hans-Jörg Ehrlich war stinksauer. Der Fußball-Trainer des A-Junioren-Niedersachsenligisten hat sich über die Rahmenbedingungen beim Heimspiel des JFV Göttingen gegen den MTV Treubund Lüneburg beschwert. 3:4 (1:3) ging die Partie gegen das Schlusslicht auf dem Weender Platz verloren.

Voriger Artikel
SVG unterliegt in zerfahrener Partie Eintracht Northeim mit 1:2
Nächster Artikel
Frauenfußball-Oberliga: Sparta Göttingen mit geschwächter Abwehr

Schießt für den JFV Göttingen das 3:4-Anschlusstor in der 90. Minute: Florian Berg (l.)

Quelle: Pförtner

Göttingen. Allerdings muss die Begegnung schnell abgehakt werden, denn am Maifeiertag steht bereits die nächste an. Dann tritt die Mannschaft um 15 Uhr beim MTV Gifhorn an.

Wegen der Vorbereitungen auf das Radrennen Tour d‘Energie, das von der Sparkassen-Arena aus am Sonntag gestartet wurde, war das Gelände um den Maschpark schon einen Tag zuvor weiträumig abgesperrt worden. Damit waren die A-Junioren gezwungen, nach Weende umzuziehen.

„Wir sind nicht an unsere Bälle gekommen, hatten in Weende nicht einmal eine funktionierende Ballpumpe“, berichtete Ehrlich. Die einzige verfügbare Kabine (es fanden drei Fußballspiele zu dieser Zeit auf der Anlage statt) überließen die Göttinger ihrem Gegner. Sie selbst haben sich auf dem Flur umgezogen, alle Taschen und Utensilien anschließend in den Autos eingeschlossen – weil es in Strömen regnete.

„An eine vernünftige Vorbesprechung war nicht zu denken. Wir haben die Jungs dann einfach rausgeschickt. Juniorenfußball in diesem Leistungsbereich hat andere Bedingungen verdient.“

Zwei Chancen in der Nachspielzeit

Dass die Göttinger dann nach gut einer Viertelstunde bereits 0:3 zurücklagen, verwunderte Ehrlich nicht. Später bekam seine Mannschaft das Spiel in den Griff, hat es aber viel zu oft mit der Brechstange versucht. Ein frühes Gegentor nach der Pause zum 1:4 schien die Lage fast aussichtslos werden zu lassen.

Doch die JFV-Spieler gaben sich nicht auf, durch die Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr wurde die Offensive verstärkt, die Treffer zwei und drei fielen. Selbst in der Nachspielzeit hatten die Göttinger noch zwei Chancen, wenigstens einen Punkt zu retten. Die Schüsse wurden dann aber von den mit Mann und Maus verteidigenden Lüneburgern abgeblockt.

Tore: 0:1 (12.), 0:2 (13.), 0:3 (16.), 1:3 Kratzert (31.), 1:4 (48.), 2:4 Kratzert (84./FE), 3:4 Berg (90.).

Zu einem wesentlich stärkeren Gegner als es die Lüneburger gewesen sind, fährt der JFV  am morgigen Mittwochnachmittag. Gifhorn ist das heimstärkste Team der Liga, liegt in der Tabelle hinter den Göttingern, könnte aber mit einem Heimsieg bis auf einen Punkt zum Tabellenvierten aufschließen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
„Nicht vergessen, wo wir herkommen“

Im Juristendeutsch wird von einem schwebenden Verfahren gesprochen, wenn Ermittlungen andauern und das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Im übertragenen Sinn befindet sich Fußball-Oberligist RSV 05 momentan in einer solchen Situation.

mehr
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Noch mehr Fußball