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Oberliga: Beyazit auf der Bank, RSV Göttingen verliert

420 Zuschauer Oberliga: Beyazit auf der Bank, RSV Göttingen verliert

Das Spiel des RSV 05 passte zum Tag der Arbeit. Dem Fußball-Oberligisten ist die spielerische Leichtigkeit abhanden gekommen, das wurde auch am Mittwoch vor offiziell 420 Zuschauern im Jahnstadion deutlich.

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Kann keine Akzente setzen: RSV-Offensivkraft Krzysztof Podolczak (Mitte), hier gegen Hildesheims Benedict Plaschke (links).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Quittung war eine verdiente 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den abstiegsbedrohten VfV Borussia Hildesheim, an der auch Torjäger Özkan Beyazit nichts ändern konnte – zumal er 67 Minuten lang völlig frustriert auf der Bank saß.

„Ich wollte Grzegorz Podolczak einfach mal vorn sehen. Grzegorz gehört außerdem zu jenen, die bereits für die nächste Saison zugesagt haben“, erläuterte RSV-Trainer „Jelle“ Brinkwerth. Beyazit hatte sich zuvor im Tageblatt enttäuscht über die Verantwortlichen des RSV geäußert und seinen Verbleib von einer Job-Vermittlung des Klubs abhängig gemacht.

Zwei kalte Duschen zu Beginn der Spielhälften brachten den Gastgeber auf die Verliererstraße. In der 4. Minute vollendete Hildesheims Neuzugang Omar El-Zein einen Konter, indem er RSV-Keeper Koch aussteigen ließ. Kurz nach Wiederanpfiff köpfte der ehemalige SVGer freistehend nach einem Eckball zum 2:1 für die Gäste ein (49.).

„Wir waren eigentlich ganz optimistisch in die zweite Halbzeit gegangen. Bei der Ecke gab es eine feste Zuteilung, aber dann konnte der Gegner ungehindert köpfen. Das war der zweite Knackpunkt“, sagte Brinkwerth.

„Glaube an die eigene Stärke und der Mut“

Nach dem verkorksten Start war der RSV besser ins Spiel gekommen, und Thorben Rudolph, der für Christian Horst Verteidiger spielte, hatte mit einem Freistoß den Pfosten getroffen (30.). Der Ausgleich resultierte aus einem angeblichen Foul von Agron Luma, der Robert Huck bei einem Abwehrversuch am Kopf traf – den Strafstoß verwandelte Grzegorz Podolczak (39.).

Nach der Pause und dem 1:2 zeichnete sich der RSV durch beinahe völlige Ideenlosigkeit in der Vorwärtsbewegung aus. Die einzige gute Chance verpasste Julian Keseling im Nachschuss (73.). Auf der anderen Seite hätte allein El-Zein bereits früher alles klar machen können (62./65.). Dies tat schließlich Philipp Schlichting, der einen Konter abschloss (86.).

Brinkwerth hat ein Kopfproblem bei seinen Spielern ausgemacht: Der „Glaube an die eigene Stärke und der Mut“ seien seinen Spielern abhanden gekommen. Viele Fehler sprächen für ein angeschlagenes Selbstbewusstsein. „Das ist ein Rucksack, den wir einfach nicht los werden.“ Besonders bedient war Torjäger Beyazit. Ein mit Gelb geahndetes Frustfoul an der Seitenlinie kurz vor Schluss, ein Abgang inklusive Dusche in Rekordzeit nach dem Abpfiff, und weg war er. „Ötzes“ Verdruss hing nicht nur mit dem schlechten Auftritt des RSV zusammen.

RSV: Koch – Burkhardt, Keseling (86. Spohr), Rudolph, Zeibig – Förtsch – Bruns (67. Beyazit), Matthes, K. Podolczak, Huck – G. Podolczak (76. Lindner).

Tore: 0:1 El-Zein (4.), 1:1 G. Podolczak (39.), 1:2 El-Zein (49.), 1:3 Schlichting (86.).

Von Eduard Warda

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