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Fußball vor Ort Oberliga: RSV-Gegner VfV Borussia Hildesheim hat sich verstärkt
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Oberliga: RSV-Gegner VfV Borussia Hildesheim hat sich verstärkt
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00:17 11.03.2013
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Wie viele andere Partien steht auch das RSV-Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr im Jahnstadion gegen das Schlusslicht VfV Borussia Hildesheim auf der Kippe. Brinkwerth geht seit dem Studium der Wetterprognosen davon aus, dass gespielt wird.

Das Fan-Video vom Hinspiel erlangte im Internet regelrechten Kultstatus. Brinkwerth erinnert sich: „Das war ein komisches Spiel. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft und bekommen per Konter das 0:1.

In der zweiten Halbzeit schaffen wir dann noch durch ein kurioses Eigentor des Gegners aus 15 Metern das 1:1“ – ein Hildesheimer Abwehrspieler überwand kurz vor Schluss den eigenen Schlussmann mit einer wunderschönen Kopfball-Bogenlampe, und der RSV-Anhang tobte.

„Mit der Mannschaft des Hinspiels hat Hildesheim aber nur noch wenig zu tun“, sagt Brinkwerth und spielt damit auf den neuen Trainer Jürgen Stoffregen, die Rückkehr einiger verletzter Spieler, vor allem aber auf Neuzugänge an. Besonders vor dem ehemaligen SVGer Omar El-Zein hat Brinkwerth Respekt.

„Never change a winning team“

„Der hat in den Testspielen getroffen, wie er wollte“, warnt der RSV-Coach, der jedoch an Sonderbewachung keinen Gedanken verschwendet. „Höchstens bei Standards, aber andererseits ist er auch nicht gerade ein Kopfballungeheuer.“ Zudem sei der Stürmer dem RSV-Innenverteidiger-Duo Horst/Keseling bestens durch Spiele gegen El-Zeins Ex-Klub Osterode bekannt.

Die eigenen Spieler betreffend, wird Brinkwerth voraussichtlich nach dem Motto „Never change a winning team“ verfahren: Aus der Startelf beim 2:0-Auswärtssieg gegen Holthausen-Biene steht nur hinter Jan-Henrik Matthes (Oberschenkelprobleme) ein kleines Fragezeichen.

Ob er der offensiven Variante wie gegen Holthausen-Biene mit Grzegorz Podolczak auf rechts den Vorzug gibt, hatte Brinkwerth gestern noch nicht entschieden. Sicher ist jedoch, dass Nils Holzgrefe das Tor hütet.

„Ich warne davor, Biene und Hildesheim in irgendeiner Weise zu vergleichen. Hildesheim hat sich personell richtig verstärkt und ist ein Verein, der unbedingt die Klasse halten will“, mahnt Brinkwerth.

Der VfV Borussia sei ein Gegner, „der nicht im Vorbeigehen zu schlagen ist. Hildesheim ist Tabellenletzter, gehört aber meiner Meinung nach zu den vier bis fünf besten Mannschaften der Liga.“ Und überhaupt – für die Freunde der Statistik: „Gegen Hildesheim gab es in den vergangenen Jahren immer enge Spiele.“

Von Eduard Warda

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