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Pauline Bremer mit Turbine Potsdam im DFB-Pokal-Finale

Frauenfußball Pauline Bremer mit Turbine Potsdam im DFB-Pokal-Finale

Einen besseren Tag hätten sich die Nachwuchsfußballerinnen der SVG Göttingen nicht aussuchen können, um ihre ehemalige Klubkameradin Pauline Bremer an deren neuer Wirkungsstätte, dem Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion, zu besuchen.

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Perfektes Wochenende: die SVG-Fußball-Mädchen mit Pauline Bremer (vorne rechts) und Reinhold Napp vor dem Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion.

Quelle: eb

Potsdam/Göttingen. Die 23-köpfige Delegation um den neuen SVG-Vorsitzenden Reinhold Napp erlebte als Zuschauer des DFB-Pokal-Halbfinales der Frauen hautnah mit, wie die 16-jährige Göttingerin in der Mannschaft des Deutschen Meisters 1. FFC Turbine Potsdam den Pokalverteidiger FC Bayern München mit 4:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung aus dem Pokalrennen warf.

Im Endspiel trifft Turbine am 19. Mai in Köln auf Bundesliga-Spitzenreiter VfL Wolfsburg, der den SC Freiburg glatt mit 5:0 (1:0) bezwang.

Starker Auftritt im Turbine-Dress gegen Bayern München: Pauline Bremer.

Starker Auftritt im Turbine-Dress gegen Bayern München: Pauline Bremer.

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In der ebenso hochklassigen wie spannenden Halbfinalpartie glänzte Bremer vor 2260 Zuschauern – darunter Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck – nicht nur als treibende Kraft im Mittelfeld über 120 Minuten, sondern auch als Vorbereiterin und Torschützin. „Pauline hat beim 1:0 den entscheidenden Pass für Lisa Evans gespielt und das 4:1 in der Nachspielzeit der Verlängerung mit einem strammen Schuss aus zwölf Metern selbst gemacht“, berichtete Napp.

Die jüngste Spielerin im Turbine-Team war die einzige, die Potsdams Trainer Bernd Schröder aus seiner kompakten Mannschaft hervorhob: „Sie hat heute mit gerade einmal 16 Jahren ihr zweites Spiel mit unserem Bundesligateam gemacht. Das ist eine Spielerin mit Charakter, Schnelligkeit und Timing, an der wir noch viel Freude haben werden und aus der was werden kann.“

Nächste Station EM-Qualifikation

Einen nicht unwesentlichen Teil an Bremers Galavorstellung schreibt Napp der Unterstützung durch die von der Potsdamer Vereinsführung und dem Leiter des Sportinternats, Swen Weigand, eingeladenen SVGer zu: „Wir haben Pauline die ganze Zeit lautstark angefeuert, La Ola inszeniert und das Göttingen-Lied – ,Gib mir ein G, gib mir ein Ö‘ und so weiter – intoniert.

Sie hat uns mehrfach zugewunken und sich mächtig gefreut.“ Nach dem Spiel nahmen ihre früheren Kameradinnen Bremer im Bus mit und brachten sie zum Trainingslager der U-17-Nationalmannschaft nach Bad Hennef. Mit dem DFB-Team, dem aktuellen Europameister in dieser Altersklasse, bestreitet sie in den kommenden Tagen in Belgien drei EM-Qualifikationsspiele: am 7. März in Beringen gegen die Niederlande, am 9. März gegen Dänemark und am 12. März gegen EM-Gastgeber Belgien, beide in Tongeren.

Vor dem Besuch des Pokalspiels hätten, so Napp, die Potsdamer den Gästen aus Göttingen ein attraktives Paket geschnürt: „Auf dem Gelände des Olympiastützpunktes, den wir besichtigen durften, haben wir uns am Sonnabend ein Spiel von Turbines B-2-Juniorinnen angeschaut und am Sonntag dort den 3:1-Sieg der Potsdamer B-1-Mädchen im Bundesligaspiel gegen den SV Meppen miterlebt.“

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In Fußball-Bundesliga angekommen

Die Göttinger Fußballerin Pauline Bremer ist endgültig in der Frauen-Bundesliga angekommen: Am vergangenen Wochenende erzielte sie beim 3:1-Erfolg ihres Klubs Turbine Potsdam beim SC Freiburg das 2:0 und markierte damit ihren ersten Bundesligatreffer. Nun macht sie sich berechtigte Hoffnungen, am Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den FCR 2001 Duisburg erneut von Beginn an zu spielen.

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