Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Fußball vor Ort RSV 05 empfängt Tabellensechsten SSV Jeddeloh
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort RSV 05 empfängt Tabellensechsten SSV Jeddeloh
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 20.04.2013
Quelle: CR (Archiv)
Anzeige
Göttingen

Das sagt RSV-Trainer „Jelle“ Brinkwerth. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, da war Lupo in den Zweikämpfen energischer“, blickt Brinkwerth auf das Wolfsburg-Spiel zurück. Ein so intensives Spiel habe seine Mannschaft in dieser Saison noch nicht gespielt. „Da haben sie uns regelrecht den Schneid abgekauft. Ich hoffe, das war eine gute Erfahrung für uns alle“, berichtet der RSV-Trainer.

Hoffnung macht Brinkwerth der Auftritt seines Teams in der zweiten Hälfte, als Torjäger Özkan Beyazit zunächst das verdiente 1:3 gelang und kurze Zeit später sogar fast der Anschlusstreffer. „Wenn der Ball reingegangen wäre, wäre alles offen gewesen. Mit dem vierten Wolfsburger Treffer war es dann gegessen“, unterstreicht Brinkwerth.

Offensive genauso stark

Jeddeloh sei nun in der Offensive genauso stark wie Lupo Martini, warnt der Coach, der an das Hinspiel keine besonders guten Erinnerungen hat: Damals holte sich seine Mannschaft eine 0:3-Pleite ab. Vor allem SSV-Spielmacher Radek Spilacek hat es Brinkwerth angetan. Spilacek erinnere ihn stark an den Wolfsburger Petry, der am Mittwoch das vorentscheidende 2:0 markierte. „Spilacek hat im Hinspiel überragend gespielt“, sagt Brinkwerth.

Thorben Rudolph wird gegen Jeddeloh mit einer schmerzhaften Schienbeinprellung ausfallen, Dennis Koch, der zuletzt allerdings nur Ersatztorhüter war, fehlt studienbedingt. Ein großes Fragezeichen steht außerdem hinter Mazlum Dogan, der sich am gestrigen Freitag wegen eines dicken Knies einer Untersuchung unterziehen wollte.

Mangelnde Durchschlagskraft

Nach der mangelnden Durchschlagskraft in der Offensive steht durch das Wolfsburg-Spiel ein zweites Thema auf der Agenda von Brinkwerth: die Zweikampfhärte. „Wir müssen uns an Wolfsburg erinnern und die Frage beantworten, inwieweit wir die Zweikämpfe annehmen“, sagt der Trainer und schränkt gleichzeitig ein: „Man muss auch immer abwarten, was der Schiedsrichter alles zulässt“ – der Unparteiische beim Wolfsburg-Aufritt der 05er ließ eine Menge zu.

Auf der anderen Seite warnt der Coach davor, im eigenen Stadion in Konter zu laufen. „Wir sollten das schnelle Umschaltspiel des Gegners nicht zulassen“, sagt Brinkwerth. 05 befindet sich also wieder auf einer Gratwanderung zwischen verstärkter Offensivbemühung und sicherer Defensive – eigentlich wie in der vergangenen Saison.

war

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige