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RSV 05 kommt daheim nicht über 2:2 gegen SSV Jeddeloh hinaus

Fußball-Oberliga RSV 05 kommt daheim nicht über 2:2 gegen SSV Jeddeloh hinaus

„Jelle“ Brinkwerth ist bedient als vor 300 Zuschauern im Jahnstadion der Abpfiff ertönt. „Die zwei verlorenen Punkte haben wir uns selbst zuzuschreiben“, ärgert sich der Trainer des RSV 05. Seine Elf kommt in der Fußball-Oberliga gegen den SSV Jeddeloh nicht über ein leistungsgerechtes, in Anbetracht der Gegentore und eigenen Chancen aber unnötiges 2:2 (1:0) hinaus.

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Erzielt das 1:0 für den RSV 05: Der in der Winterpause gekommene Grzegorz Podolczak (l.) im Duell mit Jeddelohs Philipp McKennie.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Während der 47-Jährige dies sagt, sind die Gäste von der Moorinsel im Ammerland noch am feiern. Praktisch mit der finalen Aktion der Partie gleicht André Brun-Tatje für den SSV aus. Voraus geht ein Missverständnis in der 05-Abwehr, das in einem Ausflug von Torhüter Nils Holzgrefe bis an den eigenen Sechzehner mündet. Ähnlich ist es beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich Jeddelohs: Ein „Wirrwarr“ im Strafraum, kein 05er kann den Ball klären – Tor.

„Ötze“ hat kaum eine Chance

Andererseits geben genau diese Art Gegentore dem RSV-System der (teilweise extrem) kontrollierten Offensive Recht. Denn sowohl die Tore als auch die Großchancen der Gäste kommen ausschließlich nach individuellen, nicht etwa taktischen Fehlern der Göttinger zustande. Durchaus eine Strategie mit der das Brinkwerth-Team Spiele in der verbleibenden Saison gewinnen kann – wäre da nicht das große Manko: die Chancenverwertung. Die Gastgeber spielen gegen den ohne Spielmacher Radek Spilacek angereisten Gast nur sehr behäbig nach vorne. Würde sich Robert Huck über rechts nicht so sehr ins Offensivspiel einschalten, bliebe Torjäger Özkan Beyazit womöglich arbeitslos. Aber auch hat „Ötze“ kaum eine Chance, die hohen, langen Bälle zu erlaufen. Das Zentrum um Jan-Henrik Matthes und Patric Förtsch schaltet sich erst spät in den Angriff ein.

Jeddeloh attackiert früh

Wenn aber Matthes seine Kreativität ausspielt, wird es gefährlich. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff setzt sich der 21-Jährige von seinen Verteidigern ab, hat nur noch Gästekeeper Dennis Evers vor sich, will aber auf Beyazit querlegen. Jeddelohs Defensive bereinigt die Aktion. In der 86. Minute kann er sich bei einer 3:1-Überzahl nicht rechtzeitig entscheiden, ob er zum mitgelaufenen Beyazit oder auf Krzysztof Podolczak passt. Beyazit (59.) trifft zuvor aus knapp elf Metern nur den Pfosten.

Jeddeloh attackiert den RSV phasenweise früh, um dann mit viel Tempo vorzustoßen. Ansgar Schnabel (13.), Aaron Thalmann (32.), Jakob Bertram (44.) und Malte Müller (66.) vergeben große Möglichkeiten. Besonders nach dem 1:1 hat 05 seine Schwierigkeiten. „Da sind wir ins Schwimmen geraten“, bemerkt Brinkwerth.

Jubel, Frust und Enttäuschung

Der RSV schwimmt sich erst frei, als Alexander Burkhardt (69.) für Dennis Zeibig einwechselt wird. Burkhardt spielt nun rechts und schickt Huck auf die linke Seite, wo dieser das Spiel beleben soll. Das gelingt allerdings Burkhardt selbst, der nach schönem Doppelpass auf Kapitän Christian Horst (78.) auflegt, der zum 2:1 trifft. Die Zuschauer im Jahnstadion jubeln. Die Freude und das Siegerlächeln schlagen jedoch kurz vor Schluss in Frust und Enttäuschung um.

RSV 05: Holzgrefe – Huck, Horst, Keseling, Zeibig (69. Burkhardt) – G. Podolczak (63. Dogan), Matthes, Förtsch, Bruns (84. Lindner) – Beyazit, K. Podolczak. – Tore: 1:0 G. Podolczak (20.), 1:1 Oltmer (52.), 2:1 Horst (78.), 2:2 Brun-Tatje (90.).

Von Rupert Fabig

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Fans des RSV 05 .

Fußball-Oberligist RSV 05 kann eingleisig – für die Oberliga – planen: Im Verfolger-Duell unterlagen die Göttinger am Mittwochabend bei Lupo Martini Wolfsburg mit 2:4 (0:3)und haben damit kaum noch Regionalliga-Chancen. Zweifacher Torschütze für den Gastgeber war der ehemalige 05er Galluzzi.

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