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Renshausen geht als Spitzenreiter in die Pause

Frauenfußball-Landesliga Renshausen geht als Spitzenreiter in die Pause

Ungeschlagen und als Tabellenführer gehen die Fußballfrauen des FFC Renshausen in die Winterpause. Der Landesligist war in Salzgitter am Wochenende mit 6:3 erfolgreich. Auch die Mannschaft des SV Germania Breitenberg gab sich auswärts keine Blöße und kehrte nach einem knappen, aber verdienten 3:2-Erfolg mit drei wichtigen Punkten ins Eichsfeld zurück.

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Trifft gegen Salzgitter: Renshausens Julia Deppe (am Ball), hier in einem zurückliegenden Heimspiel gegen den FC Merkur Hattorf, der am Wochenende Gegner des SV Germania Breitenberg war.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. FSG FoSaStHa – FFC Renshausen 3:6 (1:4). Neun Siege und drei Unentschieden, so lautet die Renshäuser Bilanz nach dem letzten Spiel vor der Winterpause. Dementsprechend konnte Wendelin Biermann auch darüber hinwegsehen, dass seine Elf im überlegen geführten Auswärtsspiel gegen das Schlusslicht unnötige Tore kassierte. „In der zweiten Halbzeit war die ganze Struktur raus. Wir haben uns dem Gegner zu sehr angepasst“, berichtete der FFC-Trainer. Gefühlte zehnmal seien die Renshäuserinnen ohne Bedrängnis auf die gegnerische Keeperin zugelaufen – stets ohne Erfolg.

In den kommenden Wochen wird der Spitzenreiter der Landesliga nun an zahlreichen Hallenturnieren teilnehmen, in denen sich die zweite Garnitur beweisen darf. „Wir haben viele angeschlagene Spielerinnen, die in der Halle nicht dabei sein werden. Aber andere, die sonst nicht zum Zug kommen, können zeigen, was in ihnen steckt“, so Biermann.

FFC: Breitenbach – Heuerding, Gries, Rink, Huxhold, Schröer (85. Krautwurst), Meyer, Deppe, Jung (28. Dix), Vollbrecht, Schwerthelm. – Tore: 0:1, 0:2 Jung (9./17.), 0:3 Schröer (20.), 1:3 Angerstein (36.), 1:4 Meyer (37.), 2:4 Kutscher (54.), 2:5 Deppe (59.), 2:6 Schwerthelm (66.), 3:6 Gries (89.), Eigentor.

FC Merkur Hattorf – SV Germania Breitenberg 2:3 (0:2). Gegen den Tabellennachbarn zeigten die Eichsfelderinnen vor allem in der ersten Hälfte eine tolle Leistung. „Wir haben nah an den Gegenspielerinnen gestanden und das umgesetzt, was wir vorher auch besprochen hatten“, lobte Germania-Coach Uwe Wendorf. So erspielten sich die Breitenbergerinnen eine 2:0-Pausenführung, die, wäre ein Schuss von Stefanie Bloch nicht an der Latte gelandet (6.), noch höher hätte ausfallen können.

Alles andere als zufrieden war Wendorf dann mit den zweiten 45 Minuten, in denen seine Schützlinge nicht energisch genug in die Zweikämpfe gingen. „Manchmal muss man eben auch ein Foul riskieren. Stattdessen lassen wir den Gegner über das halbe Feld laufen“, ärgerte sich Wendorf. Mit ein bisschen Glück, denn eine scharfe Hereingabe von Bloch wurde von einer Hattorferin ins eigene Tor gelenkt, gab es letztlich aber doch die erhofften und so wichtigen drei Punkte im Abstiegskampf. Ein Extralob vom Trainer verdienten sich die beiden Youngster Sara Ahlborn und Katharina Nolte.

Bevor es für die Germania in die Pause geht, steht für sie am kommenden Sonntag noch ein Bezirkspokal-Spiel gegen Landesliga-Kontrahent SV Bad Lauterberg auf dem Programm. Gespielt wird im Harz.

SV: Wepel – Risting, Hage, Hunger, Ahlborn, Uhde, Busse (80. Duwald), Rath, Nickel (59. Nolte (90. Geller)), Bloch, Trappe. – Tore: 0:1, 0:2 Bloch (8./38.), 1:2, 2:2 Schirmer (55./67.), 2:3 Reinemann (73.), Eigentor.

Von Kristin Kunze

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