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Renshausen mit Upen schon auf Tuchfühlung

Landesliga Renshausen mit Upen schon auf Tuchfühlung

Das Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga der Frauen entschied der FFC Renshausen beim SV Upen für sich. Klar mit 5:2 gewannen die Schützlinge von Trainer Wendelin Biermann und sind den Upenerinnen jetzt ganz nah auf den Fersen. Nur noch einen Punkt Vorsprung hat der SV Upen (25) vor den Eichsfelderinnen (24). Der SV Germania Breitenberg ging hingegen leer aus. Knapp mit 0:1 verlor die Crew von Trainer Frank Grube bei der SVG Göttingen, die drückend überlegen agierte.

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Überzeugende Vorstellung mit dem FFC Renshausen: Lale-Banu Jung (rechts), die mit ihrer Crew das Spitzenspiel beim SV Upen mit 5:2 gewann.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. SV Upen – FFC Renshausen 2:5 (2:1). Ein echtes Ausrufezeichen gelang den FFC-Spielerinnen mit dem deutlichen Sieg beim Tabellenführer. Durch den Auswärtserfolg gegen die bis dato heimstärkste Mannschaft der Liga liegt das Team von Wendelin Biermann als Zweiter nur noch einen Punkt hinter dem Spitzenreiter. „Das hätte ich so nicht für möglich gehalten. Das war mit Abstand das beste Spiel des letzten halben Jahres, einfach unglaublich“, jubelte Renshausens Trainer nach der Gala-Vorstellung.

In den ersten 20 Minuten deutete darauf jedoch noch nichts hin, denn Upen ging durch zwei schnelle Tore von Luisa Stritz (11., 17.) mit 2:0 in Führung. „Da waren wir noch zu passiv, haben zu einfache Fehler gemacht“, berichtete Biermann, dessen Laune sich jedoch schnell bessern sollte.  Lale Jung gelang postwendend der Anschlusstreffer (18.) und in der 57. Minute der 2:2-Ausgleich. „In der zweiten Halbzeit haben wir sensationell gespielt.

Jeder ist über seine Grenze gegangen und wir haben Druck ohne Ende gemacht“, lobte Biermann. Lohn der immensen Steigerung: Die späten Siegtreffer durch eine der jüngsten Renshäuser Spielerinnen. Die erst 16-jährige Julia Deppe markierte in nur sechs Minuten einen Hattrick (81., 85., 87.) und stellte damit den Erfolg der Eichsfelderinnen sicher. Besonders das 2:3 und 2:4, beide volley erzielt, hatten es Renshausens Trainer angetan. „Das waren tolle Tore.“ In einem harten Spiel sahen die Gastgeberinnen noch eine Gelb-Rote Karte. „Wir hatten einfach mehr Power und mehr Willen und hätten zum Schluss sogar noch mehr Treffer erzielen können“, freute sich ein stolzer Renshäuser Trainer.

FFC: Morick – Heuerding – Huxhold, Gries, Meyer – Jung, Schröer, Rink, Vollbrecht, Deppe – Schwerthelm. – Tore: 1:0/2:0 Stritz (11./17.), 2:1 Jung (18.), staubt nach Schwerthelm-Schuss ab; 2:2 Jung (57.), entschlossen aus 16 Metern; 2:3 Deppe (81.), per Volleyschuss; 2:4 Deppe (85.), erneut volley; 2:5 Deppe (87.).

SVG Göttingen – SV Germania Breitenberg 1:0 (1:0). Ein denkwürdiges Spiel erlebte der Breitenberger Coach Frank Grube in Göttingen. „Die SVG hatte gefühlt 30 Torchancen, aber außer dem Foulelfmeter haben die kein Tor geschossen“, berichtete Grube. Allerdings markierte seine Elf überhaupt keinen Treffer, so dass am Ende eine knappe Niederlage stand.

Wobei die Eichsfelderinnen gerade in der Schlussphase der Auseinandersetzung schon auf den Ausgleich drückten und gute Chancen besaßen. So hatten Stefanie Bloch und Diana Duwald hundertprozentige Chancen, die allerdings ungenutzt blieben.

Doch die Gastgeberinnen übertrafen sich im Auslassen von Torchancen noch. Die gut 100 Zuschauer am Sandweg trauten ihren Augen kaum, wie viele Möglichkeiten die SVGerinnen vergaben. „Es hätte ein Debakel werden können“, wusste Frank Grube, dessen Crew ab der 30. Minute auch noch in Unterzahl agieren musste, da Vanessa Hunger mit einer Gelb-Roten Karte vom Feld musste.

SVB: Wepel – Uhde, Stein, Risting (27. Nolte), Hage, Ahlborn, Hunger, Busch (65. Duwald), Bloch, Trappe (60. Füllgraf), Rath. – Tor: 1:0 Wedemeyer (6.), per Foulelfmeter.

Von Vicki Schwarze und Christian Roeben

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