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Fußball vor Ort Rubic Ghasemi-Nobakht verstärkt RSV 05
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Rubic Ghasemi-Nobakht verstärkt RSV 05
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18:29 22.12.2011
Pfeilschnell: Rubic Ghasemi-Nobakht (M.) mit Manager Jan Steiger (l.) und Trainer Jozo Brinkwerth. Quelle: PH
Geismar

„Wir haben immer gesagt: Wenn wir die Möglichkeit haben, uns in der Offensive zu verstärken, machen wir uns Gedanken“, sagte 05-Manager Jan Steiger. Die Mannschaft werde in der Rückrunde nicht teurer als in der Hinrunde sein. Zuvor hatte der RSV bereits den Torwart Nils Hogrefe und den Mittelfeldspieler Jan-Henrik Matthes verpflichtet. Benjamin Hossmang und Lorenz Brudniok verlassen den Verein.

Der Stern von Ghasemi-Nobakht, Bruder des ehemaligen Weender und Fürther Spielers Sebastian, ging nach den Jugendstationen Grün-Weiß Hagenberg und Hannover 96 bei Eintracht Northeim auf. Für die Eintracht schoss er in der Saison 2007/08 in der damaligen Niedersachsenliga (heute eingleisige Oberliga) in 24 Saisonspielen 27 Treffer und wechselte daraufhin in den Herrenbereich von 96. Nach Spielen in der Regionalliga für die 96-Reserve hatte der pfeilschnelle Stürmer 2010 einen Bundesligaeinsatz, als er in Sinsheim im Spiel gegen die TSG Hoffenheim von Trainer Mirko Slomka für Konstantin Rausch eingewechselt wurde. In der vergangenen Saison spielte Ghasemi-Nobakht beim FC Oberneuland unter anderem mit dem Ex-Werder-Profi Ailton zusammen.

Nach Vertragsende im Sommer war er gesperrt, weil Oberneuland laut Ghasemi-Nobakht beim DFB falsche Dokumente eingereicht hatte. Erst vor einem Monat sei dies aufgeklärt worden. Er habe andere Angebote gehabt, der RSV 05 sei aber erste Station gewesen, „um wieder reinzukommen“. Die Vereinbarung läuft bis zum Saisonende, danach wird der Stürmer voraussichtlich anderswo eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren. „Ich werde nicht Larifari spielen, sondern alles für den RSV 05 geben“, sagte Ghasemi-Nobakht.

„Ich bin sehr glücklich über die Verpflichtung. Er ist ein guter Spieler und hat Göttinger Wurzeln. Nicht einer aus Bayern, den hier keine Sau kennt“, sagte RSV-Trainer Jozo „Jelle“ Brinkwerth. „Wir zeigen, dass wir die Rückrunde nicht abschenken wollen.“

Unterdessen hat nach Kickers Emden auch Ligakonkurrent Eintracht Nordhorn Insolvenz angemeldet. Den Spielern wurde freigestellt, den Verein zu verlassen. Sollte das Verfahren eröffnet werden, ist Nordhorn nach Emden der zweite Absteiger – die Oberliga sieht aber nur einen Absteiger vor. Damit darf sich neben den Meistern ein weiterer Landesligist Hoffnung auf den Oberliga-Aufstieg machen.

Von Eduard Warda

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