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Fußball vor Ort SC Hainberg erst in der Nachspielzeit geschlagen
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17:35 25.02.2018
Der SC Hainberg musste eine ärgerliche Niederlage in Braunschweig hinnehmen. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

TSC Vahdet Braunschweig – SC Hainberg 1:0 (1:0). „Das ist wirklich ärgerlich“, sagte SC-Trainer Dennis Erkner nach dem Spiel. „Wir haben bereits das Hinspiel mit 0:1 verloren.“ Dabei habe seine Mannschaft ein gutes Spiel gemacht und „eine herausragende erste Halbzeit gespielt“. Noch dazu sei ein Treffer von Niklas Pfitzner wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben worden. Das hätte man auch anders entscheiden können, sagte Erkner. Sein Team habe „schön verteidigt“, nur am Ende einmal nicht aufgepasst. Dann nämlich, als die Gastgeber in der Nachspielzeit einen Freistoß in den Strafraum der Hainberger bugsierten – und ein gegnerischer Spieler so frei stand, dass er keine Probleme hatte, den Ball ins Tor zu köpfen. „Und dann hast du leider verloren“, sagte Erkner. Dabei sei ein Remis verdient gewesen. Dennoch: „Wenn wir so auch in den nächsten Spiele auftreten, muss uns nicht Angst und Bange werden“, erklärte der Coach.

Randaspekt: Nach Angaben von Erkner pfiff der Schiri die Partie, über den sich der SC Hainberg und der SV Lengede nach ihrer Partie im November beschwert hatten. Damals habe der Schiedsrichter nicht nur nicht gut gepfiffen, er habe auch „einige gelbe Karten falsch eingetragen“, sagte Erkner. Und nun sei eben dieser Schiri nach dem Spiel gegen Braunschweig zu ihm gekommen und habe sich ironisch für „die tolle Publicity“ bedankt und den Satz nachgeschoben: „Das habe ich mir gemerkt.“ Der Schiedsrichter habe den SC Hainberg im Spiel gegen Braunschweig nicht verpfiffen, sagte Erkner. „Aber so eine Aussage ist natürlich ein Witz. Da muss er eigentlich drüber stehen. Im Endeffekt spricht das dafür, dass unsere Beschwerde richtig war.“

BSC Acosta – TSV Landolfshausen 0:1 (0:1). TSV-Trainer Michael Kreter sollte häufiger tippen. Im Tageblatt-Interview vor der Partie hatte er sich ein 1:0 für seine Mannschaft gewünscht – und genauso kam es dann auch. Dabei konnte er nur auf 13 Spieler zurückgreifen. Die Gastgeber hätten zwar mehr Ballbesitz gehabt. „Aber die Chancen hatten wir“, sagte Kreter. Eine davon verwandelte Mauritz Oppermann in der 26. Minute zum 1:0 für Landolfshausen. „Wir hatten noch einige große Chancen, um den Sack zuzumachen. So mussten wir bis zum Ende zittern“, sagte Kreter. Der Sieg sei aber „sehr verdient, wir haben einfach nicht viel zugelassen“. Der Gästetorwart bekam wegen Meckerns in der Nachspielzeit noch die rote Karte.

Von Andreas Fuhrmann

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