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Fußball vor Ort SPORTBUZZER-WM-Tippspiel: Es geht in die heiße Phase
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SPORTBUZZER-WM-Tippspiel: Es geht in die heiße Phase
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18:33 29.06.2018
Heißer Tipp von Jörn Dohmeyer: Der Göttinger, der beim WM-Tippspiel des GT-Sportbuzzer in Führung liegt, hat Braslien (gelbe Trikots), hier gegen Serbien, auf der Liste. Quelle: dpa
Göttingen

„Das war halt Glück“, sagt Dohmeyer lapidar über seine bisherigen Heldentaten. Mit 111 Punkten führt er das Göttinger Teilnehmerfeld zusammen mit „wombel_13“ an und hat bisher fast durchgängig an seiner Marschroute festgehalten: „Man sucht sich das vermutlich bessere Team aus und tippt auf 2:1 – wenn das Spiel dann 1:0 ausgeht hat man immer noch drei Punkte.“

Auch der ehemalige Fußballer des Kreisligisten Germania Breitenberg, Christopher Meyna alias „Toffer“, schwört auf das Standardergebnis: „Immer auf die Großen setzen, und 2:1 ist immer eine gute Wahl. Bei der WM gibt es halt nicht so oft ein 8:0 oder 5:0.“ Meyna liegt momentan mit 108 Punkten knapp hinter dem Spitzenduo auf dem dritten Platz unter 621 Mitspielern.

Mit ihren Tipps sind die beiden Vertreter der aktuellen Top drei des Rankings beim SPORTBUZZER-WM-Tippspiel von Göttinger und Eichsfelder Tageblatt den begehrten Preisen ein gutes Stück näher gerückt: Der erste Preis ist ein Mountainbike „Cube Race One“, dazu gibt es einen „Bell Stoker“-Fahrradhelm und Zubehör vom Cube Store Göttingen. Alles zusammen hat einen Wert von 1664 Euro. Der zweite Preis ist ein „Zeppelin“-Wireless-Lautsprecher von Radio Fäth Göttingen im Wert von 699 Euro. Der Dritte erhält eine „Slamp Bach Floor“-Stehleuchte von Möbel Jäger in Göttingen im Wert von 450 Euro.

„Das war halt Glück“ – damit meinte Dohmeyer aber auch überraschende Ergebnisse wie zum Beispiel beim 2:2 zwischen der Schweiz und Costa Rica. „In der Nachspielzeit dreht sich das noch“, sagt der 50-Jährige über den Schlusspunkt durch einen Treffer des Außenseiters in der dritten Minute der Nachspielzeit – bezeichnenderweise ein Eigentor. Deshalb ist Dohmeyer auch überzeugt: „Jeder, der jetzt noch 20 Punkte Rückstand hat und dann den Weltmeister richtig tippt, hat noch Chancen auf den Sieg.“

Die deutschen Stars schienen nicht so viel Ehrgeiz zu haben

Er selbst ist sich da gar nicht mehr so sicher – aber nur, weil er nicht mehr auswendig weiß, auf wen er getippt hat. „Ich habe irgendwo auf Deutschland getippt, aber vielleicht war das auch beim Firmenspiel. Dann hätte ich natürlich schlechtere Karten.“

Was waren für ihn die Gründe für das deutsche Debakel, die Katastrophe von Kasan? „Das ist schwierig zu beurteilen“, sagt Dohmeyer. „Es schien alles nicht so zu passen. Das WM-Quartier wurde kritisiert, und die Stars schienen satt und überheblich zu sein, als ob sie denken: Uns reichen gegen Mexiko und Südkorea 80 Prozent, irgendwann machen wir das Tor.“

Das sieht Meyna, der die A-Junioren des SV Rotenberg trainiert, ähnlich: „Es haben einfach zu viele Leute ihre Leistung nicht abgerufen. Bei Spielern wie Kroos, Özil oder Müller hat man schon gesehen, dass nicht so viel Ehrgeiz da war wie bei Spielern kleinerer Mannschaften“, findet der 33-Jährige.

Dohmeyer hält Löw eigentlich für einen guten Coach, allerdings, so schränkt er ein, habe sich der Bundestrainer schon öfter angreifbar gemacht: 2012 habe er sich gegen Italien ziemlich vercoacht, 2014 habe er viel zu lang an Lahm auf der Position im defensiven Mittelfeld festgehalten, 2016 habe er es Frankreich im Halbfinale mit seinem Ballbesitzfußball sehr leicht gemacht.

Wie geht es nun weiter? Meynas Tipp lautet Belgien: „Das ist eine gute, ausgeglichene Mannschaft, die gut hinten drin steht, vorn für Gefahr sorgt und ein gutes System spielt.“ Dohmeyer sieht ein südamerikanisches Team ganz vorn. „Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich auf Brasilien tippen, allerdings hat Kroatien für mich gute Außenseiterchancen. Das ist für mich ein mögliches Finale“, sagt der Fan von Borussia Mönchengladbach – der auch schon auf die nächste Bundesligasaison vorausblickt.

Seine Gladbacher benötigten noch einen „routinierten Mann für die Abwehr“, findet er. „Ich wünsche mit noch einen Stranzl-Typ für die Innenverteidigung.“ Darüber hinaus möge Hecking in der Abwehr nicht so sehr auf die Jugend setzen.

„Gleich ein Knaller“, sagt BVB-Fan Meyna über das erste Saisonspiel der Dortmunder Borussen gegen RB Leipzig. „Ich denke, Dortmund muss sich nach dem personellen Umbruch erst mal finden“, sagt er. Zunächst steht jedoch das Finale des SPORTBUZZER-WM-Tippspiels an. Es geht in die heiße Phase...

Von Eduard Warda

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