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Fußball vor Ort SV Bilshausen gewinnt Autohaus-Herschel-Cup
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11:50 30.07.2018
Umkämpftes Finale bei den A-Junioren: In dieser Szene schenken sich Nils Bierwirth (l., Rhume-Oder) und Pascal Metzke (r., Rotenberg) nichts. Quelle: Richter
Rhumspringe

Schweißtreibende Turniertage liegen hinter den Organisatoren des SV Rotenberg. Der Autohaus-Herschel-Cup hat den Fußballern und den vielen Zuschauern bei hochsommerlichen Temperaturen gleichermaßen viel abverlangt. Der SV Bilshausen – bei den Herren – und der Nachwuchs des Veranstalters – bei den A-Junioren – waren die Turniersieger.

Interessante Spiele, viele Zuschauer, sengende Hitze: Beim Autohaus-Herschel-Cup des SV Rotenberg haben die Teams in der Herren- und A-Junioren-Konkurrenz ihre Frühform getestet.

Im Herren-Finale standen sich der SV BW Bilshausen und SV Germania Breitenberg gegenüber. Beide Mannschaften hatten mit deutlichen Siegen das Endspiel auf dem Rhumspringer Sportplatz erreicht. Während sich die Bilshäuser als das klassenhöhere Team gegen den Veranstalter SV Rotenberg mit 3:0 (Tore: Heinrich (2) und Mager) durchgesetzt hatten, hatte der ambitionierte Kreisligist Breitenberg den Ligakonkurrenten FC Höherberg mit 4:0 (Tore: Kneusels, Hartmann (2), Dornieden) bezwungen. Der FC-Trainer Thorsten Breit war trotz der deutlichen Niederlage nicht unzufrieden: „In dem Spiel haben zwei Altherren-Spieler und ich selbst sogar gespielt. Wir haben lange nur 0:1 zurückgelegen.“ Drei der vier Tore waren erst in der Schlussphase gefallen.

Die Breitenberger erwischten im Endspiel den besseren Start und führten früh mit 1:0 durch einen Treffer von René Jung. Erst kurz vor dem Abpfiff gelang Bilshausen durch Joachim Böttger noch der Ausgleich. So musste das Elfmeterschießen entscheiden, in dem die Bilshäuser kaltschnäuzig alle Schüsse verwandelten, Breitenberg dagegen gleich zu Beginn am SVB-Torhüter Jens Iben scheiterte.

Für Sebastian Gehrke, Trainer des SV Bilshausen, war das Finale am frühen Sonntagabend „eine gute Trainingseinheit“ mit einer dezimierten Mannschaften, die von Spielern aus der Reserve ergänzt worden war. Ein Teil der Stammbesetzung war mit dem Team der Kolpingfamilie Bilshausen Deutscher Meister geworden. Ausdrücklich lobte der Coach den Torwart der Zweiten, Jens Iben. „Das Team hat seine Chance genutzt und kurz vor Schluss noch ausgeglichen. Nach der Pause waren wir eindeutig besser, bei Breitenberg haben dann die Kräfte etwas nachgelassen“, sagte Gehrke, dessen Team von der SG Bergdörfer, die zuvor ihr Erstrunden-Match im Bezirkspokal gegen den SCW Göttingen gewonnen hatte, genau unter die Lupe genommen wurde. Beide Mannschaften treffen zum Punktspielstart der Bezirksliga am kommenden Sonnabend aufeinander.

Trotz der Niederlage war Germanias Trainer Jan Ringling zufrieden: „Das Turnier hat super Spaß gemacht, hier haben geile Bedingungen geherrscht. Da hat Rhumspringe im Moment fast ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte er mit Blick auf das satte Grün des Rasens, der mit Rhume-Wasser regelmäßig gewässert und gepflegt wird. Das Niveau sei gut gewesen. „Ich bin zufrieden, es hat gepasst. Natürlich hätten wir das Finale gern gewonnen, hergeschenkt haben wir jedenfalls nichts.“

Das Spiel um Platz drei entschieden die Gastgeber vom SV Rotenberg für sich: 4:3 (2:3) gewannen sie gegen den Kreisliga-Konkurrenten FC Höherberg, für den Dominic Schüssler (5., 20., 28.) alle drei Treffer erzielt hatte. Robert Öhler (2), Daniele Galluzzi und Julian Tenchella trafen für die Platzherren vor etwa 250 zufriedenen Zuschauern.

Im dritten Anlauf nach Wiederbelebung des Autohaus-Herschel-Cups nahmen erstmals die Jugendspieler des SV Rotenberg den Siegerpokal in Empfang. Sie hatten das Finale durch einen knappen 1:0-Sieg gegen den Bezirksliga-Aufsteiger JSG Eintracht Höhbernsee erreicht und trafen dort auf den Bezirksligisten JFV Rhume-Oder. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, sodass vom Elfmeterpunkt aus über den Turniersieg entschieden werden musste. Hier hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Auch im Spiel um Platz drei musste das Elfmeterschießen entscheiden. 3:3 stand es nach 90 Minuten zwischen dem Landesligisten Tuspo Petershütte und JSG Höhbernsee, mit 8:6 hatten die Harzer am Ende das bessere Ende für sich, wurden Dritter.

Von Kathrin Lienig

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