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SV Bilshausen und SV Germania Breitenberg trennen sich im Derby mit 2:2

Fußball-Bezirksliga SV Bilshausen und SV Germania Breitenberg trennen sich im Derby mit 2:2

SV Blau-Weiß Bilshausen und SV Germania Breitenberg haben sich im Fußball-Bezirksliga-Derby mit einem 2:2 (1:2)-Remis getrennt. Die Gäste aus Breitenberg führten nach 26 Minuten durch Treffer von Patrick Thomae (8.) und Timo Friedrichs mit 2:0, mussten dann jedoch vor der Pause den Anschlusstreffer durch den starken Xavier Rosenthal hinnehmen (34.)

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Breitenberger Überzahl: Benedikt Mchalwat (l.) und Torschütze Patrick Thomae (Mitte) wollen Bilshausens Joachim Böttger ausspielen.

Quelle: Walliser

Bilshausen. Nach dem 2:2-Ausgleich durch Sven Heinrich (55.) kamen die Gastgeber immer stärker auf und hätten durch Tobias Engelhardt beinahe noch einen dritten Treffer erzielt, doch der Kopfball von Bilshausens Mittelfeldspieler sprang sechzehn Minuten vor dem Ende vom Innenpfosten zurück ins Feld.

Chancen auf Klassenerhalt

Zum Lachen war nach dem Abpfiff beiden Trainern nicht zumute, denn richtig weiter hilft der Punkt keinem der Teams – sowohl die Bilshäuser als auch die Breitenberger müssen zukünftig dringend wieder dreifach punkten, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. „Wenn man 2:0 führt, muss man eigentlich gewinnen, aber wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu wenig gemacht und das Spiel ohne Not weggeschenkt“, klagte Breitenbergs Trainer Tobias Dietrich nach dem Abpfiff. Zwiespältig war auch das Befinden von Rüdiger Schmiedekind. Zwar lobte Bilshausens Trainer die starke zweite Halbzeit, in der „alles gepasst hat“, ärgerte sich jedoch auch über die erste halbe Stunde. „Da waren wir gar nicht auf dem Platz. Ich war sprachlos, wie schlecht wir da gespielt haben.“

Doppeltes Pech

Bei warmem Abend-Sonnenschein und einer ordentlichen, aber nicht außerordentlichen Kulisse, waren die Breitenberger anfangs tonangebend und gingen folgerichtig früh in Front: Nach einer zu kurz abgewehrten Mchalwat-Flanke fiel der Ball Patrick Thomae vor die Füße, der aus sechs Metern Fabian Paul tunnelte (8.). Doppeltes Pech hatten die Hausherren Mitte der ersten Halbzeit, denn zunächst musste Abwehrspieler Stefan Meyer mit einer Rippenverletzung ausgewechselt werden (25.), und zwei Minuten später traf Germania-Libero Timo Friedrichs per Freistoß zum 0:2 aus Sicht der Bilshäuser.

Die schossen bis dato nicht einmal gefährlich auf das gegnerische Tor und wirkten seltsam lethargisch. Nur der schnelle Xavier Rosenthal (Schmiedekind: „Das war heute sein bestes Saisonspiel“) setzte sich auf links einige Male durch, fand aber keinen Abnehmer. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff machte es Rosenthal deshalb einfach selber – einen Fehler von Breitenbergs Torschützen Friedrichs nutzte der Linksfuß zum 1:2 (34.).

Kopfballtreffer von Sven Heinrich

Im zweiten Durchgang gingen die Blau-Weißen engagierter zu Werke, entwickelten nun auch mehr Gefahr. Das 2:2 durch einen Kopfballtreffer von Sven Heinrich, der nach einer Flanke von Jonas Jüttner völlig unbedrängt aus fünf Metern einnickte, war deshalb folgerichtig (55.). Fünf Minuten zuvor war ein Heinrich-Fallrückzieher nur knapp vorbeigerauscht. Nachdem Bilshausens Torwart Fabian Paul einen Schuss des eingewechselten Benjamin Rybicki soeben noch über die Latte lenken konnte (68.), hatten Tobias Engelhardt (Pfostenkopfball, 74.) und Hans Scholle, der nach starkem Rosenthal-Solo nur knapp verzog (79.), die größten Gelegenheiten, um die Bilshäuser doch noch als Derbysieger vom Platz gehen zu lassen. „Wir waren physisch ganz stark. Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat“, bedauerte Bilshausen-Trainer Schmiedekind.

Bilshausen: Paul - R. Strüber, Venjakob, Meyer (25. Hollenbach), Böttger - Knieriemen, Engelhardt, J. Jüttner (72. Scholle), Rosenthal - R. Jüttner (60. Rohland), Heinrich

Breitenberg: Habeck - Friedrichs - Gorgiesvki, Hobrecht - B. Simmert, Ibba, Mchalwat, Thomae, Nolte (60. Rybicki) - Kapusniak (62. Vogt), Gabel (90. N. Simmert)

Tore: 0:1 Thomae (8.), Flachschuss aus sechs Metern; 0:2 Friedrichs (26.), direkter Freistoß aus 17 Metern; 1:2 Rosenthal (34.), nach Friedrich-Fehler; 2:2 Heinrich (55.), unbedrängt per Kopf.

Von Christian Roeben

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