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Fußball vor Ort SV Seeburg steht gegen TSV Landolfshausen unter Druck
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SV Seeburg steht gegen TSV Landolfshausen unter Druck
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21:00 10.05.2013
Kämpft mit seinem Team um den Klassenerhalt: Seeburgs Gianni Klinge (links), hier im Zweikampf mit Wulftens Patric Bode. Quelle: Walliser
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Eichsfeld

Am Sonntag könnte die Germania mit einem Heimsieg gegen Wulften einen großen Rettungsschritt machen.

Auch die Seeburger und die Bilshäuser haben Heimrecht: Während der SV den TSV Landolfshausen zu Gast hat, erwarten die Blau-Weißen aus Bilshausen, die zuletzt vor eigenem Publikum nicht über ein 2:2-Remis gegen Breitenberg hinauskamen (Tageblatt berichtete), den SCW Göttingen. Alle Begegnungen werden am morgigen Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

SV Seeburg – TSV Landolfshausen. Nach der bitteren 1:3-Niederlage gegen den SV Südharz Walkenried (Tageblatt berichtete), einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib, war Seeburgs Trainer Daniel Otto „total frustriert. Wir hatten das Spiel die ganze Zeit im Griff, haben kaum Chancen zugelassen und sind dann total eingebrochen.

Das war nicht das erste Mal, darüber müssen wir reden“, sagt Otto. Am gestrigen Freitag arbeitete der Seeburg-Coach die Niederlage mit seinen Akteuren deshalb auf, schließlich kann sich der Aufsteiger gegen Landolfshausen keinen weiteren Ausrutscher leisten.

„Landolfshausen ist eine schwer zu spielende Mannschaft und kann ganz befreit aufspielen. Wir stehen dagegen unter Druck und müssen unbedingt drei Punkte holen“, fordert Otto.  Das, ahnt der Trainer, wird gegen den von Ingo Müller betreuten Gegner aber kein leichtes Unterfangen: „Landolfshausen spielt eine starke Rückrunde“, warnt er.

SV BW Bilshausen – SCW Göttingen. Einen Hoffnungsschimmer gibt es für die Bilshäuser bereits vor dem Anpfiff: Weendes Jonas Bauer, der im Hinspiel gegen die Blau-Weißen beim 4:0-Erfolg seines Teams gleich dreimal erfolgreich war, hat den Verein in der Winterpause studienbedingt verlassen. Auf Kunstrasen war die Mannschaft von Rüdiger Schmiedekind in der Vorrunde chancenlos, doch der Gegner tritt in der Rückserie nicht mehr so stark auf.

Einfach, so warnt Schmiedekind, werde das Duell mit dem Tabellenfünften, aber garantiert nicht. Speziell vor der starken Weender Sturmreihe um Christopher Bianco und Christoph Blum hat Bilshausens Trainer Respekt: „Das sind schnelle Leute, die wir ausschalten müssen.“ Körperlich, das bewies sein Team in der zweiten Halbzeit gegen Breitenberg, sind die Blau-Weißen trotz der vielen englischen Wochen gut in Schuss. „Wir wollen nicht so tief stehen“, kündigt Schmiedekind an.

SV Germania Breitenberg –TSV Wulften. Die Breitenberger sind das zweitschlechteste Heimteam der Liga, sammelten aus elf Auftritten vor eigenem Publikum erst acht Zähler und schossen auch nur äußerst magere acht Tore. „Uns fehlen momentan einfach die Spielertypen, die 1:1- oder 1:2-Situationen lösen können, wenn der Gegner hinten drin steht“, bedauert Breitenbergs Trainer Tobias Dietrich.

Auch den TSV aus Wulften erwartet Dietrich am morgigen Sonntag betont defensiv. „Wir müssen einfacher mutiger nach vorne spielen, mit breiter Brust auftreten und konsequenter unsere Chancen nutzen“, fordert er. Das turbulente Hinspiel endete trotz Breitenberger 2:0-Pausenführung noch 3:3. „Das Spiel hätten wir eigentlich 10:2 gewinnen müssen“, erinnert sich Dietrich, dem Simon Schneegans und Marvin Krukenberg – im Gegensatz zum Auftritt in Bilshausen – wieder zur Verfügung stehen. Dafür müssen die Germanen auf Sebastian Ibba verzichten.

Von Christian Roeben

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