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Fußball vor Ort SVG Göttingen empfängt Heeslinger SC
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16:36 14.02.2018
Der neue SVG-Trainer Nicola Grimaldi (M.) und Florian Evers, Kapitän und Co-Trainer (l.), wollen wieder gemeinsam Tore der Schwarz-Weißen bejubeln. Quelle: Pförtner
Göttingen

Für den Fußball-Oberligisten SVG Göttingen und seinen neuen Trainer Nico Grimaldi beginnt die Mission Klassenerhalt: Am Sonntag um 15 Uhr empfängt das Schlusslicht auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg den Tabellenelften Heeslinger SC.

Zwar ging die Generalprobe beim Tabellendritten der Landesliga, Freie Turner Braunschweig, mit 2:3 verloren, am Sandweg ist nach der Vorbereitung aber trotzdem so etwas wie Aufbruchstimmung zu spüren – die Schwarz-Weißen erspielten sich viele Torchancen, traten wieder wie eine Mannschaft auf.

„In der zweiten Halbzeit haben wir gegen die Freien Turner durchaus so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, berichtet der 28-jährige Grimaldi. „Ich lege das Augenmerk auf die Defensive. Wir verteidigen gemeinsam und agieren mit Laufbereitschaft, Leidenschaft und Intensität. Wir haben zuletzt viel zu viel auf eigene Faust gemacht, sind wie Hühner ohne Köpfe herumgelaufen.“ Die Marschroute ist klar: „Ich baue auf Teamgeist. Wir schießen gemeinsam Tore, und wir verlieren gemeinsam.“

Zwar hat er keinen Trainerschein, aber der wird auch erst aber der Regionalliga benötigt, wie Abteilungsleiter Thorsten Tunkel, gleichzeitig Spielausschussmitglied im Bezirk Braunschweig, klar stellt. „Es ist für mich eine neue Erfahrung, bis jetzt habe ich sehr viel Spaß“, sagt Grimaldi, der, sollte er sich selbst nominieren, das Team zukünftig zusammen mit seinem Assistenten, SVG-Kapitän Florian Evers, aus dem Spiel heraus coacht. „Man muss abwarten, wie das in der Praxis läuft“, sagt der Spielertrainer, „es kann aber auch seine Vorteile haben“.

Die SVG musste in der Winterpause nicht nur den neuen Trainer Jan-Philipp Brömsen ziehen lassen, auch Georgios Mittas (zurück nach Griechenland), Lucas Duymelinck (zurück zum SSV Nörten), Julian Keseling (Ziel unbekannt) und Marco Galante (Studium) sind weg. Dafür ist Stürmer Stephan Kaul zurück, und auch Ali Ismail und Dennis Moschanin (beide ausgeliehen von Eintracht Northeim) können Tore schießen. Außerdem ist Ole Grams, Zugang von der SG Aufbau Boizenburg, neu dabei.

In der Defensive ist für Grimaldi Janek Brandt gesetzt, Optionen für die Innenverteidigung sind Grams, Benjamin Duell und Grimaldi selbst. „Es lief bisher besser, als erwartet“, sagt der SVG-Coach. „Es ist ja ungewohnt für beide Seiten, wenn sich plötzlich Spieler von ihrem bisherigen Mitspieler Fußball erklären lassen. Ich hoffe und ich glaube, dass ich die richtigen Worte gefunden habe. Es funktioniert.“

Zum Schwur kommt es aber erst gegen Heeslingen, ein laut Tunkel robustes Team, das insbesondere zu Beginn der Partie und bei Standards gefährlich ist. Im Hinspiel gewann die SVG mit 1:0, „da haben wir das ganz gut gemacht“.

Den Klassenerhalt hat Grimaldi noch längst nicht abgeschrieben, wie er klar stellt. „Es hängt davon ab, wie wir aus den Startlöchern kommen. Die ersten drei Spiele sind schwer, aber wenn wir in diesen Partien punkten, könnte sich die Mannschaft Selbstbewusstsein holen und hinten heraus gegen direkte Konkurrenten gewinnen. Man darf nicht unrealistisch werden, aber ausgeschlossen ist der Klassenerhalt nicht.“

Fällt viel Schnee, könnte das Spiel ausfallen, weil die Standsicherheit der Zuschauer nicht mehr gewährleistet wäre, sagt Tunkel.

Von Eduard Warda

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