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Fußball vor Ort SVG Göttingen feiert zweiten 4:1-Sieg in Folge
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SVG Göttingen feiert zweiten 4:1-Sieg in Folge
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21:09 18.04.2018
Göttingens Torschütze zum 1:0, Amin Al Debek, jubelt mit Florian Evers (links) und Lamine Diop. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

„Wir haben kompakt verteidigt und die Tore geschossen, als wir sie schießen mussten“, fasste der Spielertrainer der SVG, Nicola Grimaldi, die Partie zusammen. Sein Team habe zudem, wie der Coach es ausdrückte, „erwachsen gespielt“. Auch in kritischen Situationen habe sich die SVG „nicht aus dem Konzept bringen lassen“.

Vor knapp 200 Zuschauern – unter ihnen der zukünftige SVG-Coach Dennis Erkner – ging die SVG mit ihrer allerersten Chance prompt in Führung. Nach einem hohen Pass von Kapitän Florian Evers stürmte Lamine Diop auf das Gästetor zu. Dass er sich entschied, nach Rechtsaußen auf Ali Ismail zu legen, statt es selbst mit einem Abschluss zu versuchen, wirkte zunächst unglücklich. Doch Ismail spielte scharf ins Zentrum, wo Amin Al Debek aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung traf (8.).

Auf der Gegenseite hatten die Gifhorner fünf Minuten später ihren ersten Hochkaräter. Einen strammen Schuss von Timo Jallmann aus halbrechter Position parierte SVG-Keeper Dennis Henze jedoch souverän (14.).

Das 2:0 resultierte aus einem zweiten Versuch. Gäste-Torwart Tobias Krull hatte eine SVG-Chance zunächst vereitelt. Doch dem präzisen Nachschuss von Josu de las Heras Vicuna – mit Links ins linke untere Eck – konnte er nichts mehr entgegensetzen (17.)

Überraschend mussten die Platzherren den Anschlusstreffer durch Ronald Hasardjan verdauen. Wobei sich Zuschauer wie Spieler zu fragen schienen, wie der Schuss den Weg über die Torlinie hatte finden können. In der Folge gab es, bis zum Pausenpfiff, Halbchancen auf beiden Seiten. Wobei die SVG häufiger zittern musste als die Gäste. Und zwar vor allem, weil die linke SVG-Seite leicht überspielt werden konnte.

Unmittelbar nach der Pause wechselte sich das Bild und die SVG war tonangebend. Der Aufwind der Platzherren spiegelte sich am besten im Gegröle des Gifhorner Torwarts wider: „Männer, reißt euch jetzt mal zusammen“, schnauzte Schlussmann Krull nach einer guten Stunde.

Zuvor war Etliches passiert in seinem Territorium: Ismail war – nachdem er zuvor selbst die Latte getroffen hatte – im Nachschuss das 3:1 geglückt (54.). Drei Minuten später folgte durch einen Konter der wohl schönste SVG-Spielzug, der unter dem Motto „Zentrum, Außen, Zentrum“ lief. Wenige Minuten danach raunten die Zuschauer, als Ismail nach feiner Evers-Vorarbeit das 4:1 auf dem Fuß hatte. Doch er scheiterte ebenso am Gäste-Keeper wie im Nachschuss der eingewechselte Yannick Hogreve.

Brenzlig wurde es für die SVG im zweiten Durchgang selten. Der MTV notierte in der 80. und 85. Minute zwar zwei Großchancen. Für das Highlight in Hälfte zwei sorgte allerdings ein SVGer: Der eingewechselte Stephan Kaul stellte mit einem grandiosen Linksschuss in den linken Giebel den 4:1-Endstand her (84.).

So feierte die Sandweg-Elf den zweiten 4:1-Sieg hintereinander. Wohin die Reise für die Schwarz-Weißen geht? Grimaldi, dessen Team weiterhin die rote Laterne trägt, sagt: „Wir wollen uns gut aus der Liga verabschieden und den Zuschauern vor allem in den Heimspielen noch etwas bieten.“

SVG: Henze – Ernst, Duell, Brandt, Linde – Grimaldi – Al Debek (54. Hogreve), Evers, Vicuna (68. Sieghan) – Diop, Ismail (60. Kaul). – Tore: Tore: 1:0 Al Debek (8.), 2:0 Vicuna (17.), 2:1 Hasardjan (23.), 3:1 Ismail (53.), 4:1 Kaul (84.).

Von Timo Holloway

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