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Fußball vor Ort SVG Göttingen nach Derbysieg so gut wie gerettet
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SVG Göttingen nach Derbysieg so gut wie gerettet
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14:46 23.05.2018
Sprint um den Ball: Marie Diekgerdes vom ESV Rot-Weiß (Mitte) gegen die SVG-Spielerinnen Sophie-Franziska Weigand (rechts) und Laura Brand. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

Dank der 2:3-Pleite des SV Hastenbeck gegen den TSV Barmke waren die zuletzt so akuten Abstiegssorgen der SVG nämlich von jetzt auf gleich verflogen. Einziges Szenario, bei dem die SVG am letzten Spieltag am kommenden Wochenende noch absteigen könnte: Die SVG verliert und Hastenbeck holt einen Sieg und macht dabei 16 Tore Differenz wett. Hastenbeck hat in der gesamten Saison bislang lediglich 25 Treffer erzielt. Außerdem müsste in diesem Fall noch der mit einem Punkt hinter der SVG stehende BSC Acosta seine Partie gewinnen. Auch wenn im Sport Vieles denkbar ist – so wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kommen.

Vielmehr als der Hastenbeck-Pleite verdankten die SVG-Spielerinnen den Klassenerhalt aber ihrer eigenen couragierten Leistung beim Tabellendritten ESV Rot-Weiß. Auch wenn die Sandweg-Elf in der Anfangsphase einen nervösen Eindruck machte, ging sie in der 27. Minute durch Kapitänin Jessica Tschechne in Front, die abstaubte, nachdem Torjägerin Miriam Wedemeyer noch an ESV-Torhüterin Franziska Ippensen gescheitert war.

Den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 1:1 markierte nach dem Seitenwechsel Marie Diekgerdes (60.) für den ESV Rot-Weiß, der über die gesamte Partie das Chancenplus auf seiner Seite hatte, jedoch in der Folge nicht die nötige Konsequenz zeigte, um das Spiel noch zu drehen. Im Gegenteil: 20 Minuten vor dem Ende brachte die eingewechselte Julia Andrea Stahl die Gäste ihrerseits erneut in Führung, indem sie mit einem gut platzierten Schuss ins linke untere Eck des ESV-Tores das 2:1 erzielte. Diesen Vorsprung rettete die SVG über die Zeit.

„Die Mädels wollten heute, das hat man gesehen. Allen war die schwierige Situation bewusst“, attestierte SVG-Trainerin Hallmann ihren Spielerinnen den nötigen Kampfgeist. „Rot-Weiß ist ein Gegner, der uns durchaus liegt, und so hatten wir auch heute zu unserem Glück den besseren Torriecher.“

Auf Seiten des ESV, der bislang lediglich einmal auf eigenem Platz geschlagen wurde, war die Ernüchterung groß. Trainer Kevin Martin stellte die Defizite seiner Mannschaft fest: „Wir hatten zu viele Ballverluste, zu viele Fehlpässe und keine Ruhe im Spiel. Für uns ist ein starkes Zentrum enorm wichtig – und das hatten wir heute nicht. Deshalb sind zwei Treffer gefallen, die durch unserer Schnittstellen entstanden sind.“ Seine Mannschaft habe die Partie unheimlich gerne gewinnen wollen, es solle nicht der Eindruck entstehen, dass sich die Göttinger Vereine in Notlagen untereinander die Punkte zuschustern, sagte Martin. Das Ergebnis sei ein Spiegelbild der ESV-Saison: „Entweder himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt“, so Martin, der der SVG trotz aller Enttäuschung gratulierte.

Denn das war trotz allem die gute Nachricht des Tages: Dieses Derby wird es auch in der nächsten Saison in der Oberliga geben.

Von Filip Donth

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