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SVG scheitert bei 2:2 an schlechter Torausbeute

Fußball-Landesliga SVG scheitert bei 2:2 an schlechter Torausbeute

Wie viele Chancen benötigt eine Mannschaft für ein Tor? Manche Teams wie der SC Gitter nicht viele. Bei anderen wie der SVG beträgt das Verhältnis zwischen Großchance und Treffer ungefähr 5:1.

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Kann es nicht fassen: Krzysztof Podolczak, der trotz mehrerer Großchancen gegen den SC Gitter kein Tor markiert.

Quelle: Pförtner

Göttingen . Das war im Heimspiel des schwarz-weißen Fußball-Landesligisten zu wenig für einen Sieg:

Die SVG holte im Spiel eins nach dem 1:6 in Northeim zwar zweimal einen Rückstand auf, musste sich aber vor 100 Zuschauern gegen Gitter mit einem 2:2 (0:1) begnügen.

Vor allem Krzysztof Podolczak wurde im Stadion am Sandweg zur tragischen Figur. Das erste Mal stöhnten die Zuschauer in der 12. Minute auf, als Podolczaks Schuss drüber ging. Dann erhielt er in klarer Abseitsstellung den Ball, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Podolczak entschied sich gegen einen Querpass auf Yannick Freyberg, ging rechts am Torwart vorbei und schoss links daneben (22.).

Gitter zeigte bisweilen muntere Kombinationen, ließ bei einigen Alleingängen die unsichere SVG-Defensive alt aussehen, ein Torabschluss gelang allerdings erst nach einer guten halben Stunde: Carsten Röll konnte völlig unbehindert von rechts flanken, der Kopfball von Nico Rodeburg am kurzen Pfosten ging jedoch drüber (31.). Im Gegenzug übersah Erdem Kazan den frei stehenden Podolczak und scheiterte an Torwart Daniel Seidel.

Ein Volleyschuss von Florian Evers wurde vom SC-Keeper über die Latte gelenkt (37.), ein Kopfball von Johannes Zerhusen ging vorbei.Dem ganzen die Krone auf setzte Gitter-Stürmer Rodeburg, der bei einem Steilpass von einem Stellungsfehler profitierte, Zerhusen abhängte und elegant per Lupfer über SVG-Keeper Florian Bitow hinweg zum 0:1 traf (42.).

Ein Pfostenschuss von Freyberg ließ zu Beginn der zweiten Hälfte Böses ahnen (52.). Doch kurz darauf geriet die Gitter-Abwehr in Unruhe, was Podolczak zu einem Pass ins Zentrum auf Freyberg nutzte, der mühelos zum 1:1 einschob (58.). Als Bitow und Abwehrchef Jan Hoffmann sich zwei Minuten später bei einem Steilpass nicht einigen konnten, kam allerdings Rodeburg zu Fall: Der Referee gab Strafstoß, es hieß 1:2.

Es dauerte acht Minuten, bis Evers per gefühlvollem Schlenzer zum Ausgleich traf, danach aber für Gitter eine gefühlte Ewigkeit, bis das Spiel zu Ende gezittert war. Die SVG schoss aus allen Lagen. Ein Hafner-Versuch wurde abgewehrt (72.), ein Podolczak-Kopfball auf der Linie geklärt (73.), ein Handspiel nicht geahndet (85.). Am größten war der Frust in der 80. Minute: Freyberg gab scharf herein, und Podolczak schoss aus fünf Metern drüber, wobei der holprige Platz daran nicht ganz schuldlos gewesen sein mag – Glück für Gitter, Pech für die SVG.

„Wir hätten fünf machen können und vier machen müssen, haben zwei Punkte verschenkt“, resümierte SVG-Trainer Knut Nolte.

SVG : Bitow – Muwanga, Hoffmann, Zerhusen, Alexander – Hafner, Zekas (63. Benseler) – Kazan, Evers, Freyberg – K. Podolczak.
Tore : 0:1 Rodeburg (42.), nutzt Stellungsfehler per Heber zur SC-Führung; 1:1 Freyberg (58.), hat nach Zuspiel von Podolczak aus sieben Metern keine Mühe; 1:2 Winnicki (60./FE), ist nach Foul von Hoffmann an Rodeburg per Strafstoß erfolgreich; 2:2 Evers (68.), trifft aus zentraler Position heraus mit einem Schlenzer.

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