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SVG triumphiert im Stadtderby über wacker kämpfenden FC Grone

Fußball-Landesliga SVG triumphiert im Stadtderby über wacker kämpfenden FC Grone

Arrogant und überheblich habe seine Mannschaft in der ersten Hälfte gespielt, statuiert SVG-Trainer Knut Nolte. „Wir haben gut gekämpft, die Einstellung stimmt“, lobt dagegen Sven Galinsky, etatmäßiger Co-Trainer des FC Grone, der den privat verhinderten Coach Goran Andjelkovic vertrat.

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Aus dem Tritt: Grones Alexander Mertens (l.) verliert gegen die SVGer Jan Hoffmann und Alexander Hafner.

Quelle: Pförtner

Grone. Die drei Punkte aus dem Stadtderby der Fußball-Landesliga wandern aber dennoch zu den nach dem Seitenwechsel nicht mehr so arroganten Schwarz-Weißen.

Vor der traurigen Kulisse von lediglich knapp 150 Zuschauern am Rehbach siegt die Nolte-Elf beim designierten Absteiger klar mit 4:1 (1:1).

Die Niederlage der Gastgeber fällt zwar deutlich aus, ihr Gesicht haben sie aber im Vergleich zu den Debakeln der vergangenen Wochen diesmal gewahrt. Mit einem geringen Abstand zwischen dem Vierer-Mittelfeld und der Viererkette entnerven die Groner den Gast. Dadurch ist die SVG den Grün-Weißen trotz extrem viel Ballbesitz vom Moment der Spieleröffnung an zahlenmäßig unterlegen.

Grone setzt auf Konter

Grone kämpft, verteidigt kompakt und beschränkt sich auf einige wenige Konter. Wer weiß, wie die Saison des Aufsteigers verlaufen wäre, wenn die taktische Ausrichtung öfters so wenig riskant gewesen wäre.

Erst mit dem 2:1-Führungstor der SVG durch Jannik Psotta Sekunden nach Wiederanpfiff (46.) muss der FC seine Strategie ändern, braucht nun wieder ein Tor. Das misslingt gründlich. „Das 1:2 hat uns das Genick gebrochen“, analysiert Galinsky trefflich. Den Platzherren geht zunehmend die Luft aus, die immer noch auf Relegationsplatz zwei schielenden Gäste erhalten ein dreißigminütiges Konter-Training. „Ich habe mit dem konditionellen Einbruch Grones gerechnet“, verrät Nolte nach dem Spiel verschmitzt lächelnd.

Florian Evers überragend

Der eingewechselte Erdem Kazan seziert die eng gestaffelte Groner Defensive durch seine weiten Laufwege, und Florian Evers spielt momentan überragend. Um ein SVG-Spiel zu finden, bei dem der offensive Mittelfeldakteur nicht an einem Tor beteiligt war, muss man wohl mittlerweile die Annalen bemühen. Und weil der Assist zum Psotta-Tor nicht genügt, schlenzt der Blondschopf noch gekonnt zum 3:1 (67.) ein, als sämtlich anwesende Spieler und Zuschauer einen Pass nach rechts erwarten.

FC : Borrs – Eravci, Grimaldi, Linneweh, Käschel – Bodensteiner (67. Gleitze), Behrens, Kroker (84. Moisidis), Stern – Mertens (78. Sidorenko), Huck. – SVG: Rohleder – Orak, Hoffmann, Muwanga, Alexander – Illner (68. Zekas), Hafner – Benseler (46. Kazan), Evers, Psotta – Kornet (70. Freyberg). – Tore: 0:1 Kornet (9.), 1:1 Behrens (21./FE), 1:2 Psotta (46.), 1:3 Evers (67.), 1:4 Kazan (83.).

Von Rupert Fabig

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