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Fußball vor Ort SW Bernshausen erwartet Duell auf Augenhöhe
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06:17 12.11.2012
Vinja Hannig im Duell mit Bernshausens Sophie Friederici (v.l.). Quelle: Schneemann
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Eichsfeld

Während der Zweite aus Renshausen nach dem Sieg gegen Tabellenführer Upen voll in den Meisterschaftskampf eingestiegen ist, müssen die Breitenbergerinnen noch einige Punkte sammeln, um am Ende auf einem Platz zu stehen, der ein weiteres Jahr Landesligazugehörigkeit verspricht. In der Bezirksliga muss der SV Bernshausen nach dem Spielausfall der Vorwoche nun gegen den TSV Groß Schneen antreten.

Landesliga

SV Germania Breitenberg – FC Merkur Hattorf (Sonnabend, 14 Uhr). Bereits heute müssen sich die Breitenbergerinnen mit den punktgleichen Hattorferinnen messen. Bei einem eigenen Sieg und einer Niederlage von Northeim würde man den Abstand auf die Abstiegsplätze auf sechs Zähler ausbauen. Dazu wird es gegen die technisch starken Gäste, die in der abgelaufenen Spielzeit noch Vierter wurden, jedoch wichtig sein, genauso kompakt zu stehen wie zuletzt gegen die SVG Göttingen. „Mir fehlen zwar vier Spielerinnen, aber wenn wir wieder so kämpfen, dann habe ich keine Angst“, beteuert Trainer Frank Grube, der von sechs Punkten aus den beiden Spielen gegen Hattorf, die unmittelbar aufeinander folgen, träumt: „Dann würde sich die Tabelle schon viel entspannter lesen.“

FFC Renshausen – TSV Fortuna Salzgitter (Sonntag, 11 Uhr).  Derzeit müsste die Laune bei den Renshäuserinnen bestens sein. Nach dem 5:2-Auswärtserfolg beim Tabellenführer SV Upen hat man sich endgültig in der Landesliga-Spitze etabliert. FFC-Trainer Wendelin Biermann ist jedenfalls noch immer von der Leistung begeistert, die seine Spielerinnen am Vorsonntag abgeliefert haben. „Das habe ich so vorher nicht für möglich gehalten“, gesteht er. „Die zweite Halbzeit war sensationell, da haben wir eine riesige Willensstärke an den Tag gelegt.“

Damit das Spiel gegen den Letzten Salzgitter, das auf dem Papier nur unter die Kategorie „Formsache“ fällt, nicht zu einem unangenehmen Dämpfer wird, mahnt Renshausens davor, den Gegner zu unterschätzen, denn: „In der Liga ist fast jedes Spiel ein Fifty-Fifty-Spiel.“ Erfreulich für den FFC ist, dass mit Desiree Gries, die aufgrund von Knieproblemen einige Zeit ausfiel, eine wichtige Spielerin bereits gegen Upen wieder auf dem Platz stand und den personellen und taktischen Spielraum für den Trainer somit noch erweitert.

Bezirksliga

SV Bernshausen – TSV Groß Schneen (Sonnabend, 16 Uhr). Ob das Spiel gegen Groß Schneen überhaupt stattfinden kann, war, Stand Freitagnachmittag, noch fraglich. „Es sieht eher schlecht aus. Der Platz ist sehr weich und in Mitleidenschaft gezogen worden, weil unsere Herrenmannschaft am vergangenen Wochenende zu Hause gespielt hat“, berichtet Bernshausens Trainer Uli Rudolph. Sollte die Begegnung mit dem TSV dann doch ausgetragen werden können, erwartet Rudolph ein „Duell auf Augenhöhe. Ich kenne die Mannschaft noch von einem Freundschaftsspiel. Sie ist spielerisch, läuferisch und taktisch auf Augenhöhe, das hat mich schon etwas überrascht.“  Sollten die Bernshäuserinnen, die aktuell auf Platz sechs stehen, ihre beiden Nachholspiele gewinnen, wären sie wieder ganz vorne mit dabei.

Von Christian Roeben

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