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Sabine Abdulahi schießt Sparta an die Spitze

Frauen-Oberliga Sabine Abdulahi schießt Sparta an die Spitze

Die beiden Göttinger Frauenfußball-Oberligisten haben sich am Wochenende in Minimalismus geübt. Für Sparta hat dieser aber maximale Auswirkungen, denn nach dem 1:0-Sieg über den PSV Grün-Weiß Hildesheim übernimmt die Mannschaft von Trainer Norbert Meyer die Tabellenführung. Dritter ist der ESV Rot-Weiß, der sich in Gifhorn mit einem erzielten Tor durchsetzte.

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An die Spitze gekämpft: Spartas Wiebke-Frederike Gerhardt (r.) setzt sich gegen Hildesheims Anne-Dorothee Arzbach durch.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Sparta – PSV GW Hildesheim 1:0 (0:0). Minimalismus und Effektivität sind bei Sparta ohnehin die Stichwörter der Saison. Von acht Siegen gewann das Meyer-Team sieben mit nur einem Tor Unterschied. „Dass so etwas für die Spitze reicht, ist schon eine kleine Kunst“, freut sich Meyer. An den Platz an der Sonne hat er sich aber noch nicht gewöhnt: „Jetzt sind wir die Gejagten. Das passt mir gar nicht.“ Ebenso wenig passte dem 48-Jährigen auch die erste Hälfte. Die Gäste spielten in Durchgang eins wesentlich besser. „Wir hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten“, sagte Meyer. Erst nach dem Seitenwechsel habe sein Team „ab und zu Fußball gespielt“, ließ dabei aber wie gewohnt gute Chancen aus.

Um auf dem Liga-Gipfel zu bleiben, sollten die Spartanerinnen besonders ihre Chancenverwertung und die Sicherheit im Passspiel verbessern. „Außerdem müssen wir uns von Anfang an gut bewegen“, fordert Meyer.

Sparta: Schrader – Gerhardt, Schmidt-Landinghoff, Böhme, Niederhofer – König, Papen, Glitsch – Abdulahi (78. Ritter), Rust, Jühne. – Tor: 1:0 Abdulahi (51.).
SV Gifhorn – ESV Rot-Weiß 0:1 (0:1). Mit seinem „letzten Aufgebot“ freute sich ESV-Trainer Hans-Werner Wehmeyer über den Auswärtserfolg. Stürmerin Janina Kellner avancierte für die deutlich überlegenen Gäste zur Matchwinnerin. „Es war ein Spiel auf ein Tor, aber wir haben versäumt, mehr daraus zu machen“, sagte Wehmeyer. Erst kurz vor Spielende kam Gifhorn zur ersten Möglichkeit, die Torhüterin Madeleine Leßner aber souverän entschärfte. „Ich bin stolz auf unsere Teamleistung“, lobte Wehmeyer. Nach seinem Bankverweis in der vergangenen Woche hatte der ESV-Trainer diesmal nichts an der Leistung der Unparteiischen auszusetzen.

ESV: Leßner – Jansen – X. Zani, Prüfer, Stehl, Hein – Schuh, Becker, F. Volkmar – Kellner, Wedekamp. – Tor: 1:0 Kellner (33.).

Von Rupert Fabig

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