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Sparta Göttingen besiegt SV Bilshausen ohne große Probleme

Bezirksliga Sparta Göttingen besiegt SV Bilshausen ohne große Probleme

Titelaspirant Sparta ist mit einem Sieg in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga gestartet. Im ersten Spiel unter Neu-Spielertrainer Enrico Weiss genügte den Rot-Weißen eine durchschnittliche Leistung, um dem SV Bilshausen mit 2:0 (1:0) das Nachsehen zu geben.

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Gewinnt Kopfballduell und Spiel: Spartas Lars Witschewatsch (l.) gegen Bilshausens Robert Strüber.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Da Spitzenreiter Weser-Gimte mit 2:2 beim Vorletzten SV Seeburg patzte, hat die Elf vom Greitweg weiterhin alle Chancen auf den Wiederaufstieg.

Dass die Göttinger die drei Punkte im Endeffekt ziemlich locker einfahren würden, hätte wohl niemand erwartet, der die ersten 25 Minuten gesehen hatte. Da bestimmten nämlich die Gäste das Spiel, hatten durch Hans Scholle (14.), Xavier-Michael Rosenthal (15.) und Robin Jüttner (20.) drei mehr oder weniger gute Gelegenheiten.

Aufgeweckt wurden die Platzherren durch einen Kopfball ihres Übungsleiters, den SV-Schlussmann Fabian Paul glänzend parierte (25.). „Einen Kopfstoß muss man immer so platzieren, dass er in die Richtung geht, aus der die Flanke kam“, dozierte Sparta-Präsident Hansi Kulle sogleich – aber Weiss hat ja sein Traineramt gerade erst angetreten und noch viel Zeit zum Lernen.

Eines muss der 38-Jährige von Sparta-Urgestein Kulle definitiv nicht mehr beigebracht bekommen: Wie man einen Ball aufs Tor schießt. Das kann Weiß nämlich richtig gut, wie die Szene in der 39. Minute bewies. Da zog er nämlich aus gut 30 Metern ab, und wie ein Strich zischte der Ball unhaltbar für Paul in den Winkel – ein Wahnsinnstreffer.

Mit dem Mut der Verzweiflung

Dass Sparta es jetzt ernst meinte, bewies kurz darauf Lars Witschewatsch: Bei einem Laufduell drängte er Scholle mit der Schulter beiseite, so als ob der Bilshäuser lediglich aus Luft bestünde, und schickte ihm gleich noch ein „Lass es, gegen mich hast du eh keine Chance“, hinterher.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. In der 50. Minute hätte Rosenthal es Weiß um ein Haar nachgemacht, doch sein Hammer verfehlte das Tor knapp – da hatte Sparta Glück. Als in der 56. Minute Alexander Stehl frei vor dem Tor stehend von Stefan Meyer zu Fall gebracht wurde und Franz Matezki den fälligen Strafstoß verwandelte, war das Spiel gelaufen.

In der Folge warfen die Gäste zwar mit dem Mut der Verzweiflung alles nach vorn, erarbeiteten sich jedoch kaum eine Torchance. Sparta kam immer wieder zu Kontern, die aber fast alle im Abseits endeten. So blieb es beim 2:0, und alle Spartaner konnten rundum zufrieden nach Hause gehen. Alle, außer einem: Hansi Kulle.

„Ich hab das Urteil zum Seeburg-Spiel immer noch nicht gekriegt“, beklagte er sich, „ob die das wohl auf dem Seeweg nach Göttingen schicken?“

Sparta: Zöllner – Manssoor, Markov, Grischke (67. Huck), Matezki, Weiss, Stehl, Undav (82. Dettmers), Reinhardt, Witschewatsch, Karanovic.

Tore: 1:0 Weiss (38.), 2:0 Matezki (56.,FE).

Von Hauke Rudolph

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Spielbericht

Der SCW Göttingen ist der Verlierer im Spitzenquartett der Fußball-Bezirksliga. Durch die 0:2-Pleite bei der SG Werratal ist der bisherige Tabellenzweite hinter Sparta und Werratal auf den vierten Platz zurückgefallen. Etwas für sein Torverhältnis tat der SC Hainberg mit dem 5:1-Erfolg bei Schlusslicht Sudheim.

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