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Sparta bleibt Verfolger des Spitzenreiters Fortuna Celle

Frauenfußball-Oberliga Sparta bleibt Verfolger des Spitzenreiters Fortuna Celle

Licht und Schatten für die Göttinger Vertreter in Verfolger-Duellen der Frauenfußball-Oberliga: Während Sparta sein Heimspiel gegen die TSG Ahlten mit 4:3 gewann, musste der ESV Rot-Weiß bei der SG Schamerloh eine 1:5-Niederlage einstecken.

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Wendig: Spartas Sabine Abdulahi (vorn) versucht, Lena Janssen zu entkommen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Sparta – TSG Ahlten 4:3 (2:1). Auch den fünften Saisonerfolg fuhren die Rot-Weißen mit nur einem Tor Vorsprung ein. „Es war ein verdienter Sieg. Wir haben aber schon die ganze Serie über ein Problem: Wenn wir den Sack zumachen können, verteilen wir Geschenke“, sagte Sparta-Trainer Norbert Meyer.

Dabei habe seine Mannschaft guten Fußball gespielt und sei „als Team gut aufgestellt“ gewesen. Wermutstropfen seien „dumme Gegentore“ gewesen: „Bei eineinhalb Treffern haben wir mächtig geholfen.“ So sei der Anschlusstreffer der Gäste zum 2:3 „eiskalt ins eigene Tor vollstreckt“ worden, das 3:4 sechs Minuten vor Spielende habe sein Team regelrecht vorbereitet. „Wir haben zwei bis drei Hundertprozentige auf dem Fuß und machen uns dann die Dinger selbst rein“, klagte Meyer.

Ahlten sei weniger stark als erwartet gewesen, verfüge momentan aber auch wegen vieler verletzter Spielerinnen kaum über Offensivkräfte. „Im Endeffekt haben wir nur drei Dinger zugelassen, und die saßen“, berichtete Meyer. Doch habe man vor der Partie mit einem Punkt geliebäugelt, „und nun haben wir gewonnen. Das passt“ – zumal mit Gegner Ahlten und Rot-Weiß direkte Konkurrenten Federn lassen mussten.

Sparta: Hall – Wohltmann, Gerhard, Böhme, Niederhofer – Papen, König (75. Ritter), Jühne (80. Wrisberg) – Rust, Große, Abdulahi (46. Schmidt-Lanninghof). – Tore: 1:0 Papen (15.), 1:1 (25.), 2:1 Rust (37.), 3:1 Große (50.), 3:2 ET (54.), 4:2 Große (70.), 4:3 (84.).
SG Schamerloh – ESV Rot-Weiß 5:1 (2:0). Zwei frühe Tore nach Beginn und Wiederbeginn brachten den ESV um seine Chancen. Dabei hatten die Rot-Weißen vor allem mit dem Angriff des Gastgebers Probleme. „Die beiden Spitzen waren saustark“, berichtete Trainer Hans-Werner Wehmeyer. Nach 20 Minuten habe sein Team das Spiel dann in den Griff bekommen, allerdings erst nach einem laut Wehmeyer unberechtigten Strafstoß, den Schamerloh zum 2:0 verwandelte.

In der zweiten Hälfte bedeutete das 3:0 nach einem Fehler von Torhüterin Zani die vermeintliche Vorentscheidung. Doch nach dem 1:3 durch Franziska Volkmar sei sein Team „eigentlich gut drauf gewesen“. Ein Kontertor der Gastgeber und „ein zweiter unberechtigter Elfmeter“ (Wehmeyer) mündeten dann allerdings in die Niederlage. „Sie ist verdient, aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen. In der ersten Hälfte war unser Zweikampfverhalten mangelhaft, und es hat die Laufbereitschaft gefehlt“, resümierte der ESV-Trainer.

ESV: M. Zani – S. Volkmar, Kellner, Schulze, F. Volkmar, Prüfer (46. Preis), Becker, X. Zani, Wedekamp, Jansen, Diekgerdes. – Tore: 1:0 (1.), 2:0 (20./FE), 3:0 (46.), 3:1 F. Volkmar (50.), 4:1 (85.), 5:1 (89./FE).

Von Eduard Warda

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