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Sparta im Pech: Alexander Stehl vergibt viermal

Bezirksliga Sparta im Pech: Alexander Stehl vergibt viermal

Dreizehn Punkte hat Sparta aus den vergangenen fünf Spielen geholt, jetzt hat es einen Rückschlag gegeben: Die Elf von Andre Metenyszyn verlor ihr Heimspiel gegen Grün-Weiß Bad Gandersheim mit 1:2 (1:1). Damit ist der Rückstand auf das Spitzenduo aus Gimte und Werratal in der Fußball-Bezirksliga wieder auf vier Zähler angewachsen.

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Verliert nicht nur das Kopfballduell, sondern auch das Spiel: Spartas Alexander Reinhardt (l.) gegen Benjamin Statz von Grün-Weiß Bad Gandersheim.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Er hätte am gestrigen Sonntag der Held des Spiels werden können: Alexander Stehl. Sein Team war in der zweiten Hälfte feldüberlegen gewesen, ohne aber eine einzige echte Torchance herausgespielt zu haben. Zur Krönung hatten die Gäste nach einem Konter, bei dem die Sparta-Hintermannschaft alles andere als gut aussah, sogar die Führung erzielt. Und dann kam er, der Auftritt des Sparta-Stürmers.

86. Minute: Stehl geht aufs Tor zu, umkurvt den Keeper – doch der spitzelt ihm gerade eben noch das Leder vom Fuß. 87. Minute: Der Ball kommt in den Strafraum, Stehl nimmt ihn volley – ein Schuss, ein Strich, doch leider drüber. 88. Minute: Stehl zieht ab, ein ganz gefährliches Ding – doch der Tormann ist da. Und dann die 89. Minute: Stehl knallt aus vollem Lauf drauf, ein klasse Schuss – doch die Kugel zischt Zentimeter am Pfosten vorbei. Aus, aus und vorbei – Sparta verliert das Verfolgerduell knapp mit 1:2.

So endete das Spiel, wie es begonnen hatte: Unglücklich für die Heimelf. Denn direkt nach dem Anstoß hatte Weiss einen langen Ball weit nach vorne geschlagen, unerreichbar für seine Mitspieler. Doch zwischen dessen Missgeschick und Stehls letzter vergebener Chance hatten 90 Minuten gelegen, in denen die Gastgeber – mit Ausnahme einer rund zehnminütigen Phase nach dem zweiten Gegentor – das Spiel weitgehend bestimmt hatten. Im Angriff hatten sie allerdings nicht viel zustande gebracht, zu einfallslos agiert, immer wieder mit weiten Flanken operiert, die fast jedes Mal eine Beute der kopfballstarken Gästeabwehr wurden.

Metenyszyn ging mit seiner Truppe nach dem Schlusspfiff von Schiri Lars Lohmann hart ins Gericht: „Das hatte nichts mit Fußball zu tun.“ Vielleicht eine Spur zu hart, so schlecht war die Leistung seines Team nicht gewesen. Allerdings waren auch die Spieler nach dem Abpfiff erkennbar sauer, viele gingen laut schimpfend vom Platz.

Sparta: Feddern – Manssoor (46. Huck), Witschewatsch, Schwarze, Zani, Konrat, Reinhardt, Braczkowski (60. Karanovic), Matezki, Stehl, Weiss. – Tore: 1:0 Matezki (20.), 1:1 Sleiman (43./FE), 1:2 Schütte (74.).

Von Hauke Rudolph

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Nach dem 4:1-Sieg bei Schlusslicht Sudheim und den Ausrutschern von Sparta und Dostluk Spor (1:2 in Seeburg) ist Fußball-Bezirksligist SCW der erste Verfolger des Spitzenduos Werratal und Gimte. Den höchsten Sieg des Spieltages feierte der TSV Landolfshausen, der sich mit 6:0 beim Tabellenachten VfR Osterode um zwei Plätze auf Rang zwölf verbesserte.

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