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Unbekannter „Scherzkeks“ sagt Spiel in Gimte ab

Fußball-Bezirksliga Unbekannter „Scherzkeks“ sagt Spiel in Gimte ab

Eine 1:4-Lektion erhielt Fußball-Bezirksligist SCW bei Dostluk Spor Osterode. Die Weender fielen damit hinter Sparta, das 3:2 in Denkershausen gewann, auf Platz drei zurück. Die Spitzenposition behauptete Gimte mit einem 3:0 gegen Nörten-Hardenberg. Als einzige Göttinger Mannschaft pausieren musste der SC Hainberg, da das Spiel in Bilshausen abgesagt wurde.

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Matchwinner für Sparta in Denkershausen: Alexander Reinhardt (am Ball), hier gegen den Bilshäuser Bastian Rohland.

Quelle: Walliser

Göttingen. Tuspo Weser Gimte – SSV Nörten-Hardenberg 3:0 (1:0). Der Tabellenführer hat die Erfolgsserie des SSV gestoppt und die Kräfteverhältnisse gerade gerückt. „Wir haben gut angefangen, doch nach dem 0:1-Rückstand den Faden verloren. Vor allem das Umschalten im Mittelfeld von Abwehr auf Angriff war eine Katastrophe“, kritisierte Nörtens Abteilungsleiter Detlef Ott.

Für Gesprächsstoff sorgte allerdings nicht die Niederlage, sondern eine vermeintliche Spielabsage, die Gastgeber- und Gästeteam gleichermaßen verwirrte. „Als wir am Sonntagmorgen ins Netz geschaut haben, stand hinter der Partie Ausfall. Unsere Spieler hatten daraufhin schon für einen freien Sonntag geplant, da rief Gimtes Trainer Matze weise an und stellte klar, dass von ihnen niemand das Spiel abgesagt hatte“, berichtete Ott.

„Wie sich herausstellte, war um 5.25 Uhr ein Scherzkeks mit dem Passwort unseres Betreuers ins DFB-Net gegangen und hatte die Partie als Ausfall gekennzeichnet. Wie er an das Passwort gekommen ist, ist uns ein Rätsel“, beteuerte Ott.

SSV: Pfeufer – Harms, Engelhardt, Wenzel, Malek – S. Thiele, Horst (72. F. Thiele), Ippensen (57. Zielinski), Hillemann – Dehne, Dilaj (46. Eberl). – Tore: 1:0 Schneider (15.), 2:0 Willart (53.), 3:0 Henrich (83.).

Dostluk Spor Osterode – SCW 4:1 (2:1). SCW-Coach Marc Zimmermann nahm die hohe Niederlage erstaunlich gelassen: „Ich ärgere mich, wenn wir knapp verlieren. Doch wenn der Gegner klar besser ist, muss man das anerkennen und die Niederlage akzeptieren. Wir haben jedenfalls in dieser Saison noch gegen kein stärkeres Team gespielt“, stellte er klar.

SCW: Schwörer – Wieland, Luchte, Obermann, Baumgartner (75. Götz) – Trenczek (5. Scheffer), Eiffert, König, Bauer – Bianco, Blum (35. Neumann).– Tore: 1:0 Seker (14.), 1:1 Bauer (18.), 2:1 Yayar (40.), 3:1/4:1 Schunke.

SV Südharz Walkenried – TSV Landolfshausen 1:1 (1:1). Alles in allem kann TSV-Trainer Ingo Müller mit der Punkteteilung leben, „weil es eine hohe Fehlerquote auf beiden Seiten gab und  beide Mannschaften eine Vielzahl an hundertprozentigen Torchancen hatte, die sie vergaben“. Ärgerlich sei allerdings, dass die Gäste nach der 1:0-Führung durch Weidenbach (20.) vergaßen weiterzuspielen, was SV-Torjäger Kevin Ball nach dem Anstoß eiskalt nutzte und mit einem Schuss von kurz hinter der Mittellinie den zu weit vor seinem Kasten stehenden Rudolph zum 1:1 überwand. „Außerdem hat einer unserer Spieler, dessen Namen ich nicht nennen will, in der Nachspielzeit völlig frei vorm Tor den Südharzer Keeper angeschossen“, berichtete Müller.

TSV: Rudolph – Schütze, Koch, Eschholz, Eikschen – Hegeler, Fedderken, Haas (75. Jöken), Weidenbach, Junge (60. Hartmann) – Zöpfgen. Tore: 0:1 Weidenbach (20.), 1:1 Ball (20.).

SG Werratal – TSV Bremke/Ischenrode 1:0 (0:0). Die starke Leistung der Gäste wurde nicht mit einem Punktgewinn belohnt. „20 Minuten haben wir gebraucht, um ins Spiel zu kommen, doch dann haben wir es bis zum Schluss dominiert. Leider haben wir die vielen guten Chancen, die wir herausgespielt haben, nicht genutzt und wurden am Ende dafür bestraft“, ärgerte sich Co-Trainer Thorsten König. Bei einem schnellen Konter der SG kam der Ball zu Glatter, das das Leder aus 18 Meter ins Tor zimmerte und Bremke den Tag verdarb.

TSV: Heise – Kommisin, Wendhausen, Melzer (74. Linne), Dierks – F. Kobold, Wittkowski, Beushausen (85. J. Kobold), Schröder – Wille (65. Evers), De-necke. – Tor: 1:0 Glatter (84.).

SG Denkershausen/Lagershausen – Sparta 2:3 (1:1). Trotz des Auswärtssieges war Spartas Teammanager Wolf Kallmeyer mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden. „Wir haben eine grottenschlechte erste Halbzeit gespielt. In der zweiten haben wir uns mehr bemüht, aber viel besser ist es nicht geworden. Am Ende hatten wir nur das Glück, das man wohl hat, wenn man oben steht.

Für eine Spitzenmannschaft war das zu wenig“, befand Kallmeyer. „Aber Schwamm drüber. Wir haben drei Punkte geholt, das Spiel sollten wir aber schnell vergessen.“ Gefallen hatten dem Spartaner nur zwei Szenen: Enrico Weiß' Freistoßtor aus 18 Metern zum 1:2 in den Winkel und das 2:3 durch Abwehrspieler Reinhardt, der eine Minute vor Schluss bei einer Flanke in den gegnerischen Strafraum goldrichtig am langen Pfosten stand.

Sparta: Schmied – Dettmers, Schwarze, Reinhardt, Huck – Konrat, Matezki, Karanovic. – Tore: 0:1 Müller (10.), 1:1 Corde (24.), 1:2 Weiß (55.), 2:2 Goldmann (80.), 2:3 Reinhardt (89.).

Von Michael Geisendorf

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