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Fußball vor Ort VGH-Mini-Cup: „Mimmi“ pariert wie Weidenfeller
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort VGH-Mini-Cup: „Mimmi“ pariert wie Weidenfeller
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00:24 21.03.2013
Bringen den Gastgeber ins Straucheln: die D-Junioren der SVG Einbeck (grüne Trikots) beim 9. VGH-Mini-Cup im Duell mit der JSG Lenglern/Harste. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Noch ein paar Anhänger und Aktive mehr, und die Arena wäre aus den Nähten geplatzt – insgesamt waren es nahezu 1000 Spieler, Betreuer und Fans, die die Veranstaltung in der Reinhard-Rube-Straße in einen großartigen Budenzauber verwandelten. „Wir hatten so viele Meldungen, dass wir rund 20 Teams absagen mussten“, berichtete Turnierleiter Karl-Heinz Siebert, Jugendleiter der JSG Lenglern/Harste.

Wie er und sein Kollege Torsten David in all dem Gewusel die Übersicht behielten, war bewundernswert. Alles lief glatt und reibungslos, es gab keinerlei Komplikationen, der Zeitplan wurde eingehalten.

Auf den vier Plätzen, auf denen parallel gekickt wurde, ging es hoch her. „In die andere Richtung“, brüllte Thomas Rudolph, Coach der JSG Wulften/Bilshausen, nachdem sein Spieler Lasse das Leder von Höhe der Mittellinie kraftvoll aufs eigene Tor geschossen hatte. Doch darin stand mit Daniel „Mimmi“ Engelhardt ein Meister seines Fachs.

Ausstaffiert mit einem Dortmund-Trikot, parierte der 8-Jährige den Hammer seines Mannschaftskameraden glänzend – kein Wunder, hat „Mimmi“ sich doch ganz viel von seinem Vorbild, BVB-Keeper Roman Weidenfeller, abgeschaut.

Ob der Bundesligastar wohl den Schlenzer von Sören Kunkel gehalten hätte? Toll, wie der 10-Jährige von der JSG Heisebeck im Spiel gegen den FC Weser den Ball per Weitschuss ins Dreieck zirkelte, was seinem Trainer Jörg „Latscho“ Henrici ein Sonderlob wert war: „Wir wissen, dass er eine hervorragende Schusstechnik hat, aber das war Extraklasse. Super, Sören.“

Die Spieler freuten sich, wenn sie gewannen, und ärgerten sich bei einer Niederlage. Die Eltern dagegen jubelten und triumphierten im Falle eines Sieges und waren am Boden zerstört, wenn das Team ihres Filius den Kürzeren gezogen hatte. „Natürlich bin ich viel aufgeregter als er“, gab Ina Heusner, Mutter von FC-Weser-Akteur Timo (9), zu, um einen Augenblick später loszubrüllen: „Nein, das geht gar nicht, lass dich nicht nassmachen, Timo.“

Und auch so mancher Betreuer nahm das Abschneiden seines Teams nicht auf die leichte Schulter: „Wenn nicht einige Akteure verhindert gewesen wären, hätten wir mit einer besseren Mannschaft antreten können und besser abgeschnitten“, analysierte Kay Terpe, Betreuer der zweiten E-Juniorenmannschaft des Bovender SV.

Über den Sieg jubelten am Ende folgende Mannschaften: D-Junioren: JSG Höhbernsee, E-Junioren: FC Grone, F-Junioren: SC Hainberg, G-Junioren: JSG Nörten.

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