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Vergangene Saison fast abgestiegen, nun Spitze

Fußball-Kreisklasse Vergangene Saison fast abgestiegen, nun Spitze

In der zurückliegenden Spielzeit hatte der FC Höherberg zur Winterpause vier Punkte auf seinem Konto. Nur der besseren Tordifferenz war es am Saisonende zu verdanken, dass die Höherberger auch in diesem Spieljahr in der 1. Fußball-Kreisklasse A an den Start gehen durften. Ein Jahr später sind die Schützlinge von Heiko Stern nun überraschend Tabellenführer. Der FC-Coach sagt schmunzelnd: „Das macht mir selbst schon Angst.“

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Zur Winterpause: Die Anhänger des FC Höherberg glauben fest an ihr Team, das momentan die Tabelle anführt.

Quelle: Schneemann

Eichsfeld. Eine Frage, die Stern derzeit häufig gestellt bekommt: Was hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert? „Ich sage dann immer, das Glück ist mit den Tüchtigen.“ Der guten Trainingsbeteiligung nämlich schreibt er das positive Abschneiden in der Hinrunde zu. „Ich habe den Jungs vor der Saison gedroht, dass ich nach drei Wochen wieder aufhöre, wenn das so wird, wie im letzten Jahr“, erzählt Stern.

Eigentlich will der FC-Trainer keinen Spieler hervorheben, findet dann aber doch lobende Worte für Mannschaftskapitän Eike Heldt. Dieser fülle seine Führungsrolle in einem Team mit einem Durchschnittsalter von etwa 22 Jahren mittlerweile optimal aus.

Dass der FC auch im Sommer kommenden Jahres noch an der Spitze steht, damit rechnet Stern nicht. Sein Tipp: „Die SG Rhume holt den Titel. Ich habe gehört, dass die ihre Mannschaft noch verstärken wollen.“ Dierk Falkenhagen, Trainer der zweitplatzierten Rhumer, bestätigt Sterns Aussage. „Wir wollen uns immer verstärken. Momentan haben wir zwei bestimmte Spieler im Visier“, sagt Falkenhagen.

Namen will er aber nicht verraten. Das Hinrundenziel, mit Kontakt zur Spitze in die Pause zu gehen, habe seine Mannschaft voll und ganz erfüllt. „Wir liegen ja nur drei Punkte hinter Höherberg. Wir sind also richtig nah dran“, so Falkenhagen.

Als größte Hinrunden-Überraschung nennt der Rhumer das bisherige Abschneiden der Höherberger, die 28 Zähler für sich verbucht haben und sieht sie neben dem Vierten SV Schwarz-Weiß Bernhausen und dem Dritten SV Eintracht Gieboldehausen als ärgste Konkurrenten im Titelkampf. „Ich denke, dass in der Rückrunde Verletzungspech eine große Rolle spielen wird. Oft wird auch die Tagesform spielentscheidend sein“, sagt Falkenhagen.

Dass es in der 1. Fußball-Kreisklasse A verdammt eng zugeht, ist auch dem Trainer des SV Eintracht Gieboldehausen nicht entgangen. Und das, sagt Jörg Schild, mache den momentanen Reiz dieser Klasse für seine Spieler aus. „Uns macht es so einfach Spaß. Das ist doch besser, als würde man in der Kreisliga spielen und immer verlieren.“ Zurzeit schreibt Schild keiner Elf in der Kreisklasse Kreisliga-Niveau zu: „Egal wer am Ende aufsteigt. Um in der Kreisliga bestehen zu können, müsste sich jedes Team verstärken.“

Vor dem Hintergrund, dass die Eintracht mit sieben Siegen in Serie in die Saison startete, ist der Coach mit dem aktuellen dritten Platz und fünf Zählern Rückstand auf den Tabellenführer nicht ganz zufrieden: „Wir haben unnötig Punkte liegen gelassen.“ Als Meisterschaftsfavoriten nennt Schild die Rhumer und die Bernshäuser. Letztere haben erst elf Spiele und damit eine Partie weniger als das Spitzentrio absolviert und sind mit 21 Punkten in Schlagdistanz.

Von Kristin Kunze

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